Youngster aus Rotenburg avanciert in der Oberliga zum Leistungsträger

Brandt ist Oytens Lenker

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Mit großen Schritten Richtung Tor: Der für den TV Oyten spielende Rotenburger Chris-Ole Brandt.

Rotenburg - Von Jürgen Honebein. Bad Fallingbostel ist am Samstag Austragungsort des „Final-Four-Turniers“ der männlichen C-Jugend-Handballer mit den vier Oberliga-Teams HSG Heidmark, Eintracht Hildesheim, TSV Burgdorf und TV Oyten. Mit dabei: Der 14-jährige Rotenburger Chris Ole Brandt, der vor zwei Jahren aus der D-Jugend des TuS Rotenburg zum TV Oyten wechselte und dort zu einem Leistungsträger avancierte. Sein Vater Udo Brandt fungiert zudem als Co-Trainer an der Seite von Coach Jürgen Prütt.

„Unser Ziel ist es natürlich, das Endspiel zu erreichen und dann möglichst dieses auch zu gewinnen“, sagt Chris Ole Brandt, der glaubt, dass alle vier Teams sich ungefähr auf Augenhöhe befinden. Sein Trainer Jürgen Prütt hofft, dass der Rotenburger zum „Final-Four“ wieder ganz fit ist, denn im vorletzten Punktspiel knallte er unglücklich gegen den Pfosten und zog sich dabei schmerzhafte Prellungen zu.

Chris Ole Brandt kam schon mit fünf Jahren in Rotenburg zum Handball und profitierte bis zur D-Jugend von der handballerischen Ausbildung durch John Köhler. „Ihm habe ich vieles zu verdanken. Er hat mich geformt“, schwärmt das Talent. Aber auch seine beiden anderen Trainer Peter Jahn und Matthias Schröder hatten ihren Anteil daran, dass er sich so positiv entwickelt hat.

Chris Ole Brandt spielt beim TV Oyten in der Rückraummitte. Und Jürgen Prütt hält viel von ihm: „Er ist der Lenker in unserem Spiel. Ole ist zwar körperlich nicht gerade ein Schwergewicht, doch dafür verfügt er über eine ausgeprägte Technik“, lobt ihn sein Coach. Sportlich hat der junge Mann, der in die achte Klasse der Scheeßeler Eichenschule geht, Nationalspieler Michael „Mimi“ Kraus (Frischauf Göppingen) als Vorbild. „Mir gefällt es, so wie er spielt“, schwärmt Chris Ole Brandt.

Trainiert wird in Oyten zwei Mal die Woche. In der nächsten Saison wechselt er in die B-Jugend. „Dann werden wir wohl sogar drei Mal wöchentlich trainieren. Mal sehen, wie wir das auf die Reihe bekommen“, sagt sein Vater Udo Brandt. Eine Rückkehr zum TuS Rotenburg schließt Chris Ole Brandt im Moment aus. „Was später einmal wird, kann man noch nicht sagen. Das hängt von vielen Faktoren ab“, bestätigt auch sein Vater.

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