GW Rotenburg startet mit 5:1 in die Landesliga-Saison

Wuttke siegt im roten Sandsturm

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Erstmals stand Vincent Wuttke in einem Heimspiel für die erste Herren des TC GW Rotenburg auf dem Platz. Trotz kleiner Sandstürme ließ er sich nicht wegpusten.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Nach anderthalb Stunden stand der Auftaktsieg bereits fest – so schnell wie schon lange nicht mehr: Die aus der Oberliga abgestiegenen Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg gaben sich in den Einzeln keine Blöße und siegten am Ende in der Landesliga gegen den SC Wietzenbruch problemlos mit 5:1.

Die größte Mühe bereiteten den Rotenburgern noch die ständigen Windböen. Der rote Sandsturm auf der Anlage am Nobelsteder Weg verursachte doch so manchen Doppelfehler oder aber verwehten Ball. „Das war wirklich unberechenbar“, meinte auch Spitzenspieler Sebastian Loss. „Da denkst du, du spielst den Ball sicher rein und trotzdem geht er bis nach Sonstwo.“ Loss war dennoch zeitig mit seiner Einzelpartie fertig, denn er bezwang seinen Gegenüber Jan Hendrik Fraedrich, der gleich fünf Leistungsklassen unter ihm rangiert, mit 6:1, 6:1.

Ebenso locker erging es Philipp Barautzki, der an Position zwei gegen Felix Dörr mit 6:0, 6:1 leichtes Spiel hatte, um anschließend die Partie seines Mitspielers Lars Rademacher entspannt auf dem aufgestellten Trampolin liegend zu vefolgen. Rademacher hatte den ersten Durchgang gegen René Kahre im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt (4:6), dominierte fortan jedoch die Begegnung und kam zu einem 6:3 und einem 6:0 in den folgenden Sätzen.

Spannend macht es auch Vincent Wuttke, die Leihgabe aus der zweiten Herren, in seinem ersten Heimspiel für die Erste. Nach einem souveränen 6:1 im ersten Satz gegen Felix Symansky führte er im zweiten mit 3:2, kassierte dann aber ein Break, lag plötzlich mit 3:5 zurück und haderte mit seinem Spiel. Teamkollege Loss motivierte ihn jedoch, den Durchgang nicht abzuschenken – mit Erfolg. Der 19-Jährige drehte den Satz wieder. Nach einem zu kurz geratenen Stopp seines Gegenübers siegte Wuttke mit 7:5. „Die Vier ist eine Position, wo man immer Chancen hat – und Vincent kann Tennis spielen. Zuletzt im Training war er auch einer unserer Besten“, war Coach Zlatan Burina nicht allzu überrascht vom Erfolg des Visselhöveders.

In den Doppeln kam mit Routinier Oliver Baga-Tilaveridis der zweite Akteur aus der Reserve zum Einsatz, da Lars Rademacher noch einen Einsatz bei den Kreisliga-Fußballern des FC Alfstedt/Ebersdorf hatte. Wuttke und Baga-Tilaveridis führten gegen Dörr/Kahre zwar in beiden Sätzen mit 5:3, unterlagen aber mit 5:7, 5:7. Loss und Barautzki waren zu diesem Zeitpunkt bereits durch – 6:1, 6:1 gegen Fraedrich/Symanski.

Wie hoch dieser glatte Auftaktsieg trotz Ersatz einzuschätzen ist, müssen die nächsten Partien zeigen. „Wenn‘s irgendwie geht, würden wir aber schon gerne wieder aufsteigen“, hält Sebastian Loss mit den Zielen nicht hintern Berg.

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