Nordliga-Premiere: TC GW Rotenburg verliert Saisonauftakt dennoch mit 2:7

Wuttke setzt Siegesserie fort

Voller Einsatz: Eigentlich spielte Emir Burina kein schlechtes Match. Seinen Bällen fehlte es aber oftmals an Länge, sodass er sich Flemming Peters in zwei Sätzen geschlagen geben musste.
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Voller Einsatz: Eigentlich spielte Emir Burina kein schlechtes Match. Seinen Bällen fehlte es aber oftmals an Länge, sodass er sich Flemming Peters in zwei Sätzen geschlagen geben musste.

Rotenburg – „Ich kriege echt die Krise! Wie schafft der das, dass alle Bälle irgendwie doch noch auf der Linie landen?“, fragte David Eisenzapf ratlos. Der Spitzenspieler des Club an der Alster II bekam im Nordliga-Match beim TC Grün-Weiß Rotenburg die Bälle von Tarik Burina ordentlich um die Ohren gehauen. Vor allem im ersten Satz gelang der Nummer eins des Wümme-Clubs ein Ass nach dem anderen – 6:2. Wind und Wetter gestalteten die Partie im zweiten Satz aber wieder spannend. Eisenzapf kämpfte sich über ein 6:4 zurück ins Spiel, das letztlich durch einen überragenden Match-Tiebreak von Burina (10:3) entschieden wurde. Der Sieg des Leistungsträgers sollte beim Saisonauftakt und Nordliga-Debüt aber nur einer von insgesamt zwei Erfolgen für die Rotenburger bleiben. Einzig Vincent Wuttke konnte sein Einzel noch für sich entscheiden.

Der an Nummer vier spielende 23-Jährige bleibt damit in dieser Serie ungeschlagen. Er hatte bereits für die zweite Herren einige Spiele in der Verbandsliga gemacht und keine Einzelpartie verloren. „Ich glaube, ich muss meine Tennisschläger jetzt an den Nagel hängen. Besser wird’s nicht mehr“, scherzte er nach seinem Match gegen Jonathan Lawrenz (6:1, 6:0). In der Tat: Für Wuttke dürfte es schwer werden, seine Leistung zu toppen – vor allem seine Rückhand überzeugte. „Es war einfach ein nahezu perfektes Spiel von mir“, kommentierte er und fügte an: „Wenn ich ehrlich bin, habe ich auf einem solchen Niveau ein- bis zweimal erst gespielt. Gefühlt habe ich nur drei Fehler im gesamten Match gemacht.“

Ein bisschen häufiger patzte Emir Burina in seinem Spiel gegen Flemming Peters – 1:6, 0:6. Seinen Bällen fehlte es in der Konstanz an Länge. Auch Simon Mattick hatte kaum Chancen gegen John-Martin Darmstaedter (1:6, 0:6). Der 17-jährige Perspektivspieler zeigte sich nach der Partie dennoch stolz auf seine Leistung: „In meinen Augen war’s ein sehr gutes Match. Aber das Aufschlagsspiel meines Gegners, der übrigens neun Jahre älter ist als ich, war einfach zu stark“, erkannte er an.

Das Match von Philipp Barautzki gegen Tomas Charlos musste indes vorzeitig abgebrochen werden. Nach einer zweifachen Führung zum 1:0 und 2:1 gab der Rotenburger verletzungsbedingt auf. Er hatte ohnehin im Vorfeld bereits mit Problemen in der Wade zu kämpfen.

Körperliche Beschwerden machten auch Calvin Endom einen Strich durch die Rechnung. So konnte der an Position fünf spielende 19-Jährige im ersten Satz gut mithalten (4:6), ehe ihm im zweiten Durchgang immer stärker werdende Rückenschmerzen plagten (1:6).

In den Doppel-Partien war anschließend ein wenig die Luft raus. Emir Burina und Simon Mattick hatten gegen Flemming Peters und John-Martin Darmstaedter nur wenig entgegenzusetzen – 2:6, 1:6. Zudem erlaubten sich Tarik Burina und Vincent Wuttke zu viele Fehler im Match gegen David Eisenzapf und Sebastian Schönholz – 5:7, 2:6. Das dritte Doppel mit Endom und Barautzki haben die Rotenburger aufgrund der Verletzungen nach drei Minuten beim Stand von 0:1 aufgegeben.

Von Lea Oetjen

Tarik Burina hat im ersten Satz gut zu lachen. Gegen sein starkes Aufschlagspiel fand sein Gegner keine Mittel.
Tipps vom Teamkollegen: Der aktuell verletzte Sebastian Loss gibt Vincent Wuttke kleine Hinweise.

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