Wichtiger Einzelsieg beim 6:3 gegen Oldenburg II / Weiter mit Muminovic

Wuttke begeistert seinen Coach

Lang gemacht: Danijal Muminovic lag in seinem Einzel mit 1:4 zurück, gab dann aber kein Spiel mehr ab. Fotos: Freese

Rotenburg - Von Matthias Freese. Nachdem die Einzel durch waren, wurde das Lachen im Gesicht fast zum Dauerzustand bei Zlatan Burina. Entspannt verfolgte der Coach des TC Grün-Weiß Rotenburg die Doppel, schließlich hatte sein Tennis-Sextett frühzeitig mit einer 5:1-Führung den 6:3-Sieg in der Oberliga gegen den Oldenburger TeV II klargemacht. Und das trotz personeller Engpässe, die vor allem der an Position fünf hochgerückte Vincent Wuttke mit seinem Einzelsieg vergessen ließ. „Er hat mich begeistert“, gab es ein Sonderlob vom Trainer.

Wuttke, in der Leistungsklasse sieben eingestuft, hatte es mit Sebastian Strehle zu tun – hinter dessen Namen ist immerhin die Leistungsklasse eins vermerkt. Es schien zunächst auch eine schnelle Angelegenheit zu werden – 0:3. Dann aber stellte der 22-jährige Rotenburger sein Spiel um und fand in die Erfolgsspur. Mit 6:4, 3:6, 6:2 ging er schließlich vom Platz und bescherte seinem Team den vorzeitigen Sieg. „Ich muss bei mir immer darauf achten, nicht zu sehr auf die Defensive zu setzen. Das habe ich gerade mit der Rückhand sehr gut gemacht“, meinte er selbst.

Während der ebenfalls aufgrund der Ausfälle von Lars Rademacher und Calvin Endom ins Team gerückte Peer Freytag keine Chance gegen Kai Adler hatte (1:6, 1:6), setzten sich alle anderen Rotenburger durch. Tarik Burina agierte im Spitzeneinzel gegen Jan Heine sehr souverän (6:1, 6:4), Sebastian Loss benötigte ein 3:7 im Tie-Break des ersten Satzes, um gegen Lennard Zumbrock zu seiner Konstanz zu finden – 6:7, 6:4, 6:2. „Obwohl er nicht optimal gespielt hat, hat er nie die Kontrolle verloren“, urteilte Coach Burina. Philipp Barautzki kam ebenso in zwei Sätzen gegen Ole Heine durch (7:6, 6:4), wie der Bosnier Danijal Muminovic, der einen 1:4-Fehlstart gegen Moritz Meyer hinlegte und dann elf Spiele in Folge gewann – 6:4, 6:0. „Er hat auf das gehört, was ich ihm gesagt habe. Sein Gegner ist wie verrückt gelaufen, da musste er den Druck rausnehmen, ein paar Bälle hoch spielen, ein paar kurze Slices einstreuen und nicht nur draufhauen“, erklärte Zlatan Burina.

Apropos Muminovic: Er soll auch die restlichen drei Spiele für die Grün-Weißen aufschlagen, denn sein ursprünglich seit dem Wochenende als Nummer eins eingeplanter Landsmann Aziz Kijametovic wird diese Saison nicht mehr auflaufen, wie Burina berichtete. Er bestreitet in den USA noch die College-Meisterschaften und wird sich danach am Ellenbogen operieren lassen.

Auch ohne ihn scheint das Team stark genug für die Oberliga zu sein. Zwar siegten in den nahezu bedeutungslos gewordenen Doppeln nur noch Loss/Barautzki mit 6:1, 6:3 gegen Ole Heine/Meyer, während Burina/Muminovic (4:6, 6:4, 6:7 gegen Jan Heine/Adler) und Wuttke/Freytag (3:6, 2:6 gegen Zumbrock/Strehle) unterlagen, doch stehen nun 6:2 Punkte auf dem Konto. Der Abstieg dürfte damit nicht mehr möglich sein, oder? „Doch“, warnt Zlatan Burina. „Es gibt ja drei Absteiger. Allerdings gehe ich davon aus, dass wir von den letzten drei Spielen eins auf jeden Fall noch gewinnen.“

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