Motivationsspritze Hurricane

JH Wümme qualifiziert sich souverän für Oberliga-Vorrunde

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Untypisches Bild: So viel Gegenwehr wie in dieser Szene mussten Merle Klee (Mitte) und der JH Wümme bei dem Qualifikationsturnier ansonsten nicht erdulden. 

Nur geringen Widerstand musste die weibliche A-Jugend des JH Wümme bei der Qualifikation zur Vorrunde der Handball-Oberliga in Scheeßel erdulden. Sie schlossen das Turnier als Tabellenerster ab.

Rotenburg – Nur geringen Widerstand musste die weibliche A-Jugend des JH Wümme bei der Qualifikation zur Vorrunde der Handball-Oberliga in Scheeßel erdulden. Mit drei deutlichen Erfolgen und einer makellosen Bilanz von 6:0 Zählern schloss die Mannschaft von Udo Grenz-Gieseke das Turnier als Tabellenerster ab. „Mein Team war bis in die Haarspitzen motiviert“, befand der Coach, dessen Team damit einer möglichen zweiten oder dritten Qualifikationsrunde aus dem Weg ging. Vor allem Letzteres wäre für Grenz-Gieseke und sein Team zu einem echten Problem geworden. Denn an besagtem Wochenende findet das Hurricane-Festival in Scheeßel statt, dem die Nachwuchshandballerinnen geschlossen beiwohnen werden. Doch darüber muss sich der Übungsleiter nun keine Gedanken mehr machen.

JH Wümme - HV Lüneburg 23:13 (10:4). Gegen den späteren Rangzweiten glückte der Sieben von Grenz-Gieseke ein guter Start. Sina Bodmann stellte beim 7:2 (16.) bereits die Weichen auf Sieg. Daran änderte auch eine kurze Schwächephase nach dem Wechsel nichts, denn die bestens aufgelegte Torhüterin Carolin Wabnitz entnervte die Hansestädter mit zahlreichen Paraden. „Unsere Caro hat dem Gegner echt den Schneid abgekauft“, lobte der 59-jährige Coach. Mit vier Treffern in Folge zum 18:9 (34.), von denen Lena Bietke drei erzielte, machten die Wümmestädter schließlich den Sack zu.

SVGO Bremen - JH Wümme 18:25 (8:12). Im zweiten Spiel entpuppten sich die Bremer als stärkster Widersacher für JH Wümme. Erst nach dem 6:7-Rückstand (16.) platzte offensiv der Knoten, sodass sich der Landesliga-Meister bis zur Pause einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeitete. Nach dem Wechsel wackelte das Team von Grenz-Gieseke beim Stand von 13:11 (25.) kurz. Doch wie in Spiel eins sorgte ein 4:0-Zwischenspurt zum 17:11 (30.), den die im Turnierverlauf insgesamt 16-mal erfolgreiche Anna Schneider abschloss, für klare Verhältnisse. Beste Torschützin in dieser Begegnung war allerdings Lena Bietke, die beim 25:18 (40.) ihr elftes Tor markierte.

JH Wümme - HSG LiGra 27:13 (11:5). In der abschließenden Partie war bereits beim 8:2 (13.) durch Sinja Laußmann klar, wohin die Reise für die Wümme-Sieben gehen würde. Einen besonders starken Eindruck hinterließ dabei die Flügelzange aus eben Laußmann sowie Anthea-Margareta Meyer. Zusammen steuerten sie zwölf Tore zum ungefährdeten Erfolg bei. „Wir waren schon überrascht, wie deutlich wie die Begegnungen für uns entscheiden konnten“, gestand Grenz-Gieseke, dessen nächster Halt mit seiner Mannschaft nun die Vorrunde zur Oberliga ist. Von insgesamt 18 Teams qualifizieren sich dort die sechs besten Mannschaften für die Endrunde der Niedersachsenmeisterschaft. Grenz-Gieseke: „Das wäre schon unser Maximalziel.“  bjl

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