Hurricanes-Eigengewächs ist nun Top-Scorerin bei sieglosen Kölnerinnen / „Nicht heißlaufen lassen“

Worthmann gilt das Augenmerk

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Eindeutige Blickrichtung – nach oben! Pia Mankertz (vorne), Janae Young und Co. wollen sich auch von den RheinStars Köln nicht vom Kurs abbringen lassen. 

Scheessel - Es ist das erste direkte Aufeinandertreffen seit ihrem Weggang vor dreieinhalb Jahren aus Rotenburg: Franziska Worthmann, Eigengewächs der Avides Hurricanes und inzwischen 26 Jahre alt, kehrt mit den RheinStars Köln zu ihrem Heimatverein zurück.

Beim Aufsteiger und Schlusslicht der Liga ist die Dreier-Expertin die Top-Scorerin – morgen (18.30 Uhr) in Scheeßel beim Spitzenreiter mit ihrem aktuellen Club allerdings glasklare Außenseiterin.

So ein bisschen ist Franziska Worthmann ja immer noch mit den Hurricanes verbandelt – zumindest suggeriert das ein Blick auf ihr Portrait-Foto auf der offiziellen Seite der Damen-Basketball-Bundesliga. Da posiert sie immer noch im Trikot ihres Ex-Teams, obgleich sie danach schon für die ChemCats Chemnitz und in England für die Durham Wildcats gespielt hat.

Auch Hurricanes-Coach Christian Greve legt sein Augenmerk ganz klar auf die gebürtige Wümmestädterin, die bisher 61 Punkte erzielt hat: „Wir dürfen ‚Franzi‘ von der Dreierlinie nicht heißlaufen lassen“, warnt er. Ohnehin weiß Greve genau, was seine Crew erwartet. „Die werden mit einer Zone gegen uns verteidigen. Aber wir sind darauf gut vorbereitet“, betont der Coach, dessen Damen schon gegen Phoenix Hagen und Eintracht Braunschweig Bekanntschaft mit dieser Verteidigungsform gemacht und die knappsten Siege der Saison eingefahren haben.

Verbesserungsbedarf besteht auch bei der Startphase. In bisher jeder Partie lief es zunächst nicht rund, weil zu viele Würfe den Korb verfehlten. „Das ist unser Style“, nimmt es Greve gelassen und erklärt: „Es liegt daran, dass ich meinem Team zu Anfang freie Hand lasse.“ Bisher ging es gut, weil sich die Hurricanes im Laufe des Spiels fingen und am Ende das Feld stets als Sieger verließen.

Eine wesentliche Hilfe sind dabei die eigenen Fans. „Was in Braunschweig los war, haben wir alle in dieser Form noch nicht erlebt. Die Halle war fest in den Händen unserer Fans, die uns nie aufgegeben haben“, staunte auch Kapitänin Pia Mankertz. „Nur mit ihrer Hilfe konnten wir dieses schwierige Spiel noch gewinnen.“ Als Dankeschön bieten die Hurricanes nun unmittelbar nach der Partie gegen Köln ihrem Anhang an, sich im Kreis der Mannschaft ablichten zu lassen. Voraussetzung: Eine fototaugliches Gerät ist für das ganz persönliche Team-Bild mitzubringen. · maf

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