60:69 – Hurricanes kassieren erste Niederlage / Young und Takács verletzt

„Wir waren zu schlecht“

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Janae Young knickte so stark um, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. Somit musste die US-Amerikanerin von der Bank mit ansehen, wie ihre Hurricanes die erste Niederlage kassierten.

Rotenburg - Die weiße Weste ist befleckt! Am neunten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga der Damen hat es die Avides Hurricanes erstmals erwischt: Beim BBZ Opladen verlor das Team von Coach Christian Greve nach der bislang schwächsten Vorstellung mit 60:69 (35:44). Trotz der ersten Saisonniederlage bleibt der Titelaspirant aber weiterhin Tabellenführer.

Die erste Hiobsbotschaft hatte Greve noch beim Abschlusstraining ereilt: Kata Takács war umgeknickt und stand aufgrund ihres dicken Knöchels nicht zur Verfügung. „Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres und sie kann nächste Woche wieder spielen“, richtete der Coach seinen Blick bereits voraus. Den kurzfristigen Ausfall als Grund für die Niederlage vorzuschieben kam für Greve aber nicht infrage. Im Gegenteil: Der 38-Jährige gestand hinterher, dass sein Team „einfach zu schlecht“ und Opladen dagegen „richtig gut“ war.

Die Gäste lagen zwar noch bis Mitte des ersten Viertels in Führung, doch anschließend übernahmen die Leverkusenerinnen das Kommando und führten nach zehn Minuten mit 22:20. Im zweiten Viertel baute Opladen seinen Vorsprung weiter aus – 31:23 (15.). Kurz darauf kamen die Hurricanes durch einen Dreier von Kierra Mallard auf 28:31 heran (16.), „leider wusste der Gegner aber immer die richtige Antwort, um den alten Abstand wieder herzustellen. Ich muss es denen hoch anrechnen, denn Opladen hat seine Sache gut gemacht“, gestand Greve.

Sein Team kam in der 19. Minute durch Janae Young zum 35:36, mehr war an diesem gebrauchten Tag aber nicht drin. Das lag sicherlich auch daran, dass Kierra Mallard schon früh foulbelastet war. Sie hatte im dritten Viertel bereits vier Regelwidrigkeiten begangen und wurde daher ausgewechselt. Dafür rückte Hannah Pakulat auf die Innenposition und hatte es dort mit der 1,94 Meter großen Marie Gülich zu tun. „Hannah hat ihre Sache gut gemacht“, so der Coach. Weniger erfreut war er Ende des dritten Durchgangs, als Young umgeknickt war und nicht weiterspielen konnte. „Dadurch waren wir natürlich doppelt geschwächt“, so Greve. · ml

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