SV Schwitschen unterliegt Allstars von Hannover 96 nur mit 1:2 / Kusch trifft

„Wir waren auf Augenhöhe“

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Ehler Stegmann (r.) zieht hier dem Ex-Profi Karsten Surmann erfolgreich davon. Am Ende schnupperten die Schwitscher sogar an einer Überraschung und verloren nur mit 1:2. ·

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigSCHWITSCHEN · Auf bekannte Gesichter warteten die knapp 300 Zuschauer gestern Abend vergeblich: Anlässlich des 50-jährigen Vereinsbestehens empfing der SV Schwitschen aus der 1. Fußball-Kreisklasse die Allstars-Mannschaft von Hannover 96. Der Kader der Landeshauptstädter war aber eher eine bessere B-Elf, als ein Team mit erfolgreichen und ebenso namhaften Ex-Profis. Und so blieb für die Schwitscher das im Vorfeld befürchtete Schützenfest aus. Das Team von Coach Manuel Nielsen schnupperte sogar an einer großen Überraschung und musste sich am Ende nur mit 1:2 (1:1) geschlagen geben.

So fehlte auf Seiten der Gäste mit Martin Groth der bekannteste Ex-Profi. Der inzwischen 43-Jährige musste seine Teilnahme kurzfristig verletzungsbedingt absagen. „Es ist ehrlich gesagt enttäuschend, mit was für einer Mannschaft Hannover 96 hier angetreten ist. Ich hatte es im Vorfeld anders erwartet“, zeigte sich der Fußball-Spartenleiter und Hauptorganisator Gustav Stegmann enttäuscht. Und er fügte hinzu: „Ich hatte vorher Angst, dass wir zweistellig verlieren. Nun waren wir sogar auf Augenhöhe.“

Dass die Schwitscher mit dem Traditionsteam durchaus mithalten konnten, zeigten sie von Beginn an in beachtlicher Manier. Immer wieder tauchten die Gastgeber gefährlich vor dem Kasten von Hannovers Aleks Lazic auf, was in der 16. Minute zum 1:0 führte: Dennis Kusch schob zur verdienten Führung ein. „Ich war nur auf das Tor fixiert. Vor der tollen Kulisse einen Treffer zu erzielen war schon etwas Besonderes für mich“, strahlte der 20-jährige Angreifer.

Kurz darauf hätte Avni Hasanaj für die Gastgeber sogar das 2:0 nachlegen können, doch scheiterte der Ex-Rotenburger an Lazic (25.). Auf der anderen Seite ließ Martin Rapp sein Können aufblitzen und glich für die „Roten“ aus (28.). Nur zwei Minuten später war zur Überraschung der Zuschauer bereits Pause. „Wir waren mit nur einem Auswechselspieler etwas dünn besetzt. Dass wir nicht mehr so lange aushalten, ist unserem Alter geschuldet. Wir sind schließlich bereits über 40“, versuchte der 45-jährige Ex-Profi Patrick Grün eine Entschuldigung für die verkürzte Halbzeit zu finden.

Nach der Pause wechselte Nielsen munter durch und gab auch den Spielern aus der Reserve die Chance, sich gegen die Hannoveraner zu präsentieren. Trotz der zahlreichen Veränderungen spielten die Schwitscher weiterhin munter mit und versteckten sich nicht in ihrer eigenen Hälfte. „Die Jungs waren richtig heiß. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden“, freute sich der Coach. Trotz des couragierten Auftretens musste Schwitschens starker Keeper Mike Schmidt dann allerdings doch noch einmal hinter sich greifen: In der 56. Minute gelang Grün per Kopf das 2:1. „Für uns wäre mehr drin gewesen, wenn wir unsere Angriffe konsequenter zu Ende gespielt hätten. Von Hannover hatte ich mir dagegen mehr Spielqualität versprochen“, meinte Nielsen nach dem Abpfiff.

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