Interview: „Wir müssen vorne gefährlicher werden“

Westerholz’ Coach Peter Ludwig glaubt fest an den Klassenerhalt

Peter Ludwig

Westerholz - Woche für Woche musste Peter Ludwig improvisieren. Immer wieder fehlten ihm Spieler in seinen Reihen. Kein Wunder, dass der Coach des TuS Westerholz trotz der Punkteausbeute von 18 Zählern aus 17 Spielen nicht unzufrieden ist. Er ist realistisch und weiß, dass unter diesen Umständen bisher nicht mehr drin war in der Fußball-Kreisliga. Im Interview blickt der Rotenburger optimistisch voraus.

In der Hinrunde konnten Sie in kaum einem Spiel die gleiche Startformation aufs Feld schicken. Was war los?

Peter Ludwig: Wir hatten großes Verletzungspech. Luca Busch hat noch gar nicht spielen können, Jan Ostenfeld war ebenfalls lange raus. Auch Jan-Lüder Behrens ist nach seinem Kreuzbandriss noch nicht wieder bei 100 Prozent. Hinzu kommt, dass wir viele Studenten haben.

Wie lautet Ihr Zwischenfazit?

Ludwig: Natürlich hätten es mehr Punkte sein können – das ist aber immer der Fall. Unterm Strich können wir damit leben. Unser Fokus liegt auf dem Klassenerhalt. Somit sind wir voll im Soll.

Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt aber nur vier Punkte. Zudem hat Westerholz die bisher meisten Spiele absolviert.

Ludwig: Ich habe auch nicht gesagt, dass wir schon gerettet sind. Wir wissen, dass wir noch reichlich Punkte holen müssen. Ich bin optimistisch, dass uns das auch gelingt.

Der Auftritt bei der Hallenkreismeisterschaft lässt aber etwas anderes erahnen. Westerholz ist bereits nach der ersten Runde ausgeschieden.

Ludwig: Viele Spieler hatten verzichtet, da die Verletzungssorgen zu groß sind. Wir haben also eher mit einer B-Mannschaft gespielt. In der Halle sind die Klassenunterschiede zudem nicht wirklich erkennbar. Das ist kein Vergleich zu draußen.

Woran muss Ihr Team in der Rückrunde arbeiten?

Ludwig: Wir müssen vorne gefährlicher werden. 23 Tore sprechen für sich.

Wer soll die Tore schießen?

Ludwig: Ich habe sehr große Hoffnungen, dass Jan Ostenfeld nach seiner langen Verletzungspause zur alten Stärke findet. Zusammen mit Marc Pawletta bildet er ein gefährliches Sturmduo.

Also bleibt Ihnen der Delmenhorster Marc Pawletta weiterhin erhalten?

Ludwig: Ja, und darüber bin ich total froh. Wir brauchen seine Tore. Ohne Bernd Schneider wäre es aber nicht möglich, da er ihn immer fährt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Bei solch netten Leuten wird mir richtig warm ums Herz. - ml

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