Barautzki und Nottorf sichern Lauenbrück im Doppel das 3:3 gegen Cuxhaven

„Wir genießen dieses Jahr“

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Remis gesichert: Jan Nottorf (r.) und Philipp Barautzki.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseLAUENBRÜCK · Spannung, Dramatik, Leidenschaft – genau das servierten die Tennis-Herren des SV Lauenbrück gestern ihren Zuschauern. Beide Doppel wurden im Tie-Break entschieden, am Ende gab es nach einer Gesamt-Spielzeit von fast sieben Stunden ein 3:3 im Landesliga-Duell gegen die Gäste des SC SW Cuxhaven. Kapitän Jan Nottorf konnte damit gut leben: „Wir brauchen fünf Punkte, um drin zu bleiben – einen haben wir.“

Die Partie begann auswärts. Da die drei Plätze in Lauenbrück mit anderen Punktspielen frequentiert waren, fanden die ersten beiden Einzel des Aufsteigers auf der Anlage des TV Stemmen statt. „Die Spiele hätten wir eh verloren“, wollte Nottorf darin keinen Grund für sein 1:6, 1:6 gegen Daniel Reiss und das 1:6, 1:6 von Jörg Berger gegen Marcel Kolbenstetter sehen. „Das Jörg und ich eine Klatsche kriegen, war klar.“

Fast ebenso deutlich entschieden Lauenbrücks Spitzenkräfte ihre Partien für sich. Philipp Barautzki beendete sein Match gegen Kai Mangels mit 6:1, 6:4, dann glich der an Position eins spielende Alexander Hameister aus und stellte nach seinem eindrucksvollen und kraftvollen 6:4, 6:2 gegen Christian Winter fest: „Nicht in Lauenbrück!“ Auch Kapitän Nottorf war durchaus angetan vom Spiel des 30-Jährigen: „Ali hat ein fantastisches Einzel gespielt. Wahnsinn, er hat sich richtig ausgepowert.“

In den Doppeln wählten beide Teams unterschiedliche Taktiken: Cuxhaven bildete ein vermeintlich starkes und ein schwaches Duo, Lauenbrück stellte Mark Peters an die Seite von Hameister. Barautzki und Nottorf bildeten das erste Doppel gegen Winter/Mangels und fuhren etwas überraschend den dritten Punkt ein. Nach dem 6:3 im ersten Satz lagen sie schon mit 3:5 und 0:30 bei Aufschlag von Winter hinten, drehten den Durchgang aber mit einem 8:6 im Tie-Break. Hameister und Peters waren drauf und dran, gegen Reiss und Kolbenstetter den dritten Satz zu erzwingen, unterlagen aber nach dem 5:7 mit 7:9 im Tie-Break des zweiten Satzes. „Zu passiv“, nannte Peters den Grund.

Doch das 3:3 lässt Lauenbrück alle Möglichkeit auf den Klassenerhalt offen. Wenngleich Jan Nottorf das ganz locker sieht: „Wir genießen dieses Landesliga-Jahr und die geile Kulisse hier auf unserer Anlage, selbst wenn wir mit Pauken und Trompeten wieder absteigen sollten.“

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