Wink wirbelt beim Debüt

Stemmen fertigt Visselhövede im Kreisliga-Duell des Kreispokals mit 5:0 ab

Tim Wahlbrinck (r.) ist im Sommer aus der U 18 der JSG Fintau aufgerückt und nimmt in dieser Szene Visselhövedes Marcel Fischer den Ball ab. - Foto: Woelki
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Tim Wahlbrinck (r.) ist im Sommer aus der U 18 der JSG Fintau aufgerückt und nimmt in dieser Szene Visselhövedes Marcel Fischer den Ball ab.

Stemmen - Von Vincent Wuttke. Nach dem Spiel eilte Jörg Beese zu seinem Auto und schaute ganz klassisch auf seiner Landkarte nach dem schnellsten Weg in seine Heimat Hoya. Die Arbeit rief für den Fußball-Trainer des VfL Visselhövede nach der Partie beim Kreisliga-Konkurrenten TV Stemmen in der ersten Runde des Kreispokals. Zu feiern hatte Neu-Coach Beese mit seiner Mannschaft auch nichts. Immerhin holten sich die hocheingeschätzen Gäste eine 0:5 (0:1)-Packung ab.

„Ich sehe das relativ entspannt. Wir sind aus dem Pokal ausgeschieden – da gibt es Schlimmeres“, sagte Beese und fügte an: „Es ist aber so gewesen, dass die gesamte Mannschaft katastrophal gespielt hat.“ Der Coach hatte während des Spiels eine Getränkekiste zu seinem Sitzplatz umfunktioniert und nahm die Pleite äußerlich ruhig hin. Nur gelegentlich schaltete er sich laut ein. Auffällig bei „Vissel“ war vor allem, dass die Elf sehr viele Räume hinter der Abwehr bot. Stemmen nutzte diese Einladung und war besonders mit ihren Kontern über den Spielmacher Douglas Grun sowie die Doppelspitze Martin Illinger und Hannes Bellmann sehr gefährlich.

Bei den Hausherren überzeugte auch die rechte Seite mit den beiden Debütanten Julius Trützschler und Douglas Wink. Beide rücken aus der U 18 der JSG Fintau auf. Wink bereitete seinem Gegenspieler Ogur Beslenmis immer wieder mit seiner Schnelligkeit massive Probleme. Wink – der Sohn des ehemaligen Stemmer Trainers Jaime Wink – erzielte auch das 1:0 (15.).

Nach der Pause wirbelte er mit seinen Teamkollegen weiter, während Visselhövede in der Defensive auseinanderbrach. Es fehlte der Viererkette jedoch auch an Unterstützung. Bellmann (49./73./85.) und Tobias Lehmann (71.) waren allesamt nach schnellen Angriffen erfolgreich. „Wir sind schon in Topform – auch körperlich“, stellte Stemmens Co-Trainer Tobias Paape fest. Und noch etwas fiel ihm auf: „Ein 18-Mann-Kader. Diese Beteiligung gab es sonst nur bei der Weihnachtsfeier.“ Das Debüt des neuen hauptverantwortlichen Coaches Carsten Knaak war somit vielversprechend. „Na klar war das gut. Wir haben die Einladungen von Visselhövede angenommen“, betonte er.

Während bei Knaaks Elf die Neuen Wink, Trützschler und Tim Wahlbrinck überzeugten, blieben die Zugänge auf der Gegenseite blass. Oliver Dittmer versuchte das Spiel als Innenverteidiger vergeblich zu organisieren, und Spielmacher Drilon Demaku kam lediglich auf einen Torschuss ( 59.). „Wir sind definitiv keine Spitzenmannschaft“, bemerkte Beese.

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