Mauro Piras kehrt heute mit dem TC Lilienthal in sein „Wohnzimmer“ zurück / Lob für Zlatan Burina

„Will mich nicht vorführen lassen“

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Den Tennisschläger stets dabei: Der 26-jährige Mauro Piras trifft heute um 15 Uhr mit dem TC Lilienthal auf seinen Heimatverein TC GW Rotenburg. ·

Rotenburg - Von Mareike LudwigFür Mauro Piras steht heute (15 Uhr) ein besonderes Spiel auf dem Programm, denn der 26-Jährige kehrt in sein „Wohnzimmer“ zurück. Das Tennis-Ass, das einst für den TC GW Rotenburg aufschlug und seit mittlerweile drei Jahren das Trikot des TC Lilienthal trägt, trifft am letzten Oberliga-Spieltag auf seinen Heimatverein. Grund genug, um vor dem Duell mal genauer beim Halb-Italiener nachzufragen.

Herr Piras, die Rotenburger kennen Sie bereits seit Ihrer Kindheit. Sie sind auf der Anlage quasi aufgewachsen. Ist es für Sie daher komisch, nun auf der anderen Seite des Netzes zu stehen?

Mauro Piras:Es ist schon ein anderes Spiel. Ich wohne auch immer noch in Rotenburg und bin regelmäßig auf der Anlage. Vor allem zu Zlatan Burina (Coach des TC GW Rotenburg, Anm. d. Red.) habe ich einen sehr guten Kontakt. Ich schätze ihn als Trainer und Freund wirklich sehr. Er gibt mir gute Tipps, ihm habe ich viel zu verdanken.

Haben Sie vor dem Spiel also auch ein bisschen bei den Rotenburgern spioniert?

Piras: (lacht) Nein, zum Glück geht es in der Partie ja um nichts mehr, denn wir sind bereits Meister und damit aufgestiegen. Somit kann ich ganz entspannt ins Spiel gehen. Ich trainiere manchmal ja sogar mit Semir Burina zusammen.

In Lilienthal spielen Sie an Nummer vier. Da auf Rotenburger Seite Aziz Kijametovic heute nicht mit dabei ist, rückt Tobias Loss als Vierter mit ins Team.

Piras:Bei uns ist aber noch nicht klar, wer im Kader steht. Vielleicht spiele ich dadurch auch an Position drei.

Da würde dann Sebastian Loss auf Sie warten ...

Piras:Während des Spiels blende ich komplett aus, wer mir gegenübersteht. Ich werde aber auf jeden Fall Vollgas geben.

Zlatan Burina sagt, dass die Loss-Brüder keine Chance gegen Sie haben. Sehen Sie sich auch als Favoriten?

Piras:Ich trainiere nicht mehr so viel, da ich meinen Schwerpunkt auf die Trainertätigkeit gelegt habe. Ich werde aber natürlich mein Bestes geben, denn ich will mich nicht vorführen lassen (lacht).

Verfolgen Sie denn aber immer noch die Entwicklung in Rotenburg?

Piras:Natürlich, ich telefoniere auch regelmäßig mit Zlatan. Wir tauschen uns gegenseitig aus und besprechen alles. Sebastian und Tobias sind das beste Beispiel für seine erfolgreiche Jugendarbeit. Beide sind schließlich gebürtige Rotenburger, die Zlatan schon so weit gebracht hat.

Haben Sie auch mal über eine Rückkehr zu Ihrem Heimatverein nachgedacht?

Piras:Ich habe immer mal darüber gescherzt, wie es wäre. Konkret wurde es aber nie. Ich fühle mich in Lilienthal wirklich wohl. Es läuft dort sehr gut. Zudem werde ich ab Sommer zusammen mit meinem Teamkollegen Tim Richter Spielertrainer der ersten Herren. Ich freue mich darauf, noch mehr Verantwortung zu bekommen.

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