Erstmals voller Kader

Wilkinson beim Spitzenspiel gegen Chemnitz dabei

Anna-Lena Meinke (stehend) taped das linke Knie von Anacia Wilkinson, die auf der Liege liegt.
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Zeit für ein Lächeln: Auch während der Behandlung durch Physiotherapeutin Anna-Lena Meinke (stehend) versprüht die zuletzt verletzte Anacia Wilkinson auf der Liege gute Laune.

Acht Wochen ist es her, seitdem Anacia Wilkinson zuletzt auf dem Feld stand. Nun hat sie ihre Verletzung überstanden und steht vor ihrem Comeback.

Rotenburg – Am Dienstag hatte Anacia Wilkinson Geburtstag. 24 ist die Centerin der Avides Hurricanes geworden. Passend dazu kommt nun die Information, dass die US-Amerikanerin nach nun mehr acht Wochen Verletzungsunterbrechung wieder in den Kader der Basketball-Damen für die Partie gegen die ChemCats Chemnitz, den Tabellenzweiten der 2. Bundesliga, am Samstag (18.30 Uhr) in der Pestalozzihalle zurückkehrt.

„Es ist ein nachträgliches Geschenk für mich, wieder zu spielen“, sagt Wilkinson, die ihre letzte Partie vor der Verletzung am linken Knie beim Saisonauftakt gegen das BBZ Opladen (53:72) bestritt. Es fühle sich „großartig“ für sie an, wieder zurück zu sein. „Es waren lange acht Wochen, aber ich bin geduldig geblieben und hatte großartige Unterstützung von allen, sodass ich diese langen Wochen durchstehen konnte“, bedankt sich die Centerin unter anderem bei Physiotherapeutin Anna-Lena Meinke sowie ihren Mitspielerinnen. „Ich habe es vermisst, mit den Mädchen auf dem Platz zu sein, aber sie haben großartige Arbeit geleistet, indem sie Wege gefunden haben, zu gewinnen und den Job zu erledigen, ohne dass ich auf dem Platz stehe. Das zeigt, was für ein großartiges Team wir sind und wie besonders jede Spielerin ist!“, lobt Wilkinson. Ihr Trainer Christian Greve fügt zudem an: „Leonie (Rosemeyer, Anm. d. Redaktion) hat das ganz hervorragend gemacht.“ Sie füllte in den vergangenen Wochen die Position der US-Amerikanerin aus, wird nun künftig aber „wieder auf dem Flügel spielen“, wie der Hurricanes-Coach verrät.

Mit Blick auf Wilkinsons Comeback meint Greve, dass es erst einmal darum gehe, „sie zu integrieren. Die Abläufe müssen sich einstellen.“ Für wie lange es dann reicht, „wird sich zeigen“. Sie selbst schildert den aktuellen Stand wie folgt: „Ich habe immer noch einige Probleme, aber es sind die normalen Schmerzen, die ich schon vor dieser Verletzung hatte.“ Sie könne daher „ohne Einschränkungen an die 100 Prozent gehen, solange ich keine Schmerzen habe“.

Ohne Sorgen geht der Trainer der Basketballerinnen in die kommende Partie: „Bislang habe ich keine Absagen. Erstmals habe ich wieder den vollen Kader zur Verfügung.“ Mit den zwölf Damen geht es am Samstag in ein „sehr aggressives und intensives“ Spiel, in dem die Chemnitzerinnen die Hurricanes „in der Verteidigung aus dem Tritt bringen wollen. Daher müssen wir das körperlich annehmen, defensiv gut spielen und Nicole Brochlitz nicht ins Spiel kommen lassen.“

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