Jeersdorf folgt Wilstedt in die Endrunde 

Wilkens Jungs bleiben ungeschlagen

Auch Scheeßels Torjäger Florian Klee, der hier von Malte Deul (l.) gestört wird, gelang es nicht, Jeersdorfs „handschuhlosen“ Keeper Konrad Fründ zu überwinden. - Foto: Freese

Bothel - Es scheint so, als wäre die Hallensaison ein echter Glücksfall für den SV Jeersdorf. „Ich bin schon sehr stolz auf meine Mannschaft“, erklärte Rainer Wilken, der Trainer des Tabellenfünften der 2. Kreisklasse Süd. Als ungeschlagener Gruppenzweiter der Halbfinalrunde erreichte er mit seinen Jungs das Finale der Hallenkreismeisterschaft im Futsal. Als Sieger der Gruppe 2 ist auch der MTV Wilstedt aus der 1. Kreisklasse Nord am 12. Februar in Sittensen dabei. Kreisligist SV RW Scheeßel musste hingegen nach einer ernüchternden Leistung überraschend die Segel als Gruppendritter streichen.

Am Ende half Scheeßel auch der 6:1-Sieg gegen den punktlosen SV Taaken aus der 2. Kreisklasse Süd nichts mehr. Schon zum Auftakt war das Team von Coach Sven Schumacher nicht über ein 0:0 gegen Jeersdorf hinausgekommen und hatte dabei sogar drei Zehn-Meter-Strafstöße vergeben. An Konrad Fründ, der als Handball-Landesliga-Torwart (TV Sottrum) ohne Handschuhe auskam, war im Jeersdorfer Kasten kein Vorbeikommen. „Es ist schon echt super, wenn man Gegnern wie Scheeßel ein Unentschieden abringen kann“, fand Jeersdorfs Coach Wilken, dessen Team den Ligarivalen Taaken im zweiten Spiel mit 2:1 bezwang und gegen Wilstedt zu einem 1:1 kam. Damit war Favorit Scheeßel endgültig raus. Der einzige Kreisligist in dieser Gruppe unterlag indes gegen den MTV Wilstedt mit 0:3 und besiegelte selbst sein Schicksal. „Wir haben alles vermissen lassen, was wir in Runde eins noch so gut gemacht haben“, haderte Sven Schumacher. „Ich bin sehr ehrgeizig, deswegen ärgert mich das Ergebnis, auch wenn es nur die Hallenkreismeisterschaft ist.“

Neben Scheeßel musste auch der SV Taaken das Aus im Halbfinale hinnehmen, denn nach drei Niederlagen landete das Team nur auf dem vierten Platz. Trainer Alexander Hartwig erklärte: „Wir sind nicht mit unserer Top-Besetzung angetreten. Außerdem muss man auch bedenken, das wir gegen drei Gruppenerste aus der Vorrunde gespielt haben.“

Jeersdorf Coach Wilken war natürlich uneingeschränkt zufrieden, zumal sein Team bei der Kreismeisterschaft in der Halle in diesem Winter weiter ungeschlagen ist. „Damit habe ich so nicht gerechnet. Ich denke, im Finale ist jetzt alles drin, alle anderen spielen ja auch nur mit einem Ball.“ - fex

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