Re-Start in Altjührden

Widerstand der Handballer wächst ‒ aber TuS Rotenburg tritt an

Nils Muche während einer Auszeit.
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Nils Muche

Nicht alle finden es gut, dass die Saison in dieser Corona-Lage fortgesetzt wird. Die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg treten in Altjührden an.

Rotenburg – Unter Niedersachsens Handball-Teams wächst der Widerstand: Viele sind nicht mit der Entscheidung ihres Verbandes einverstanden, dass die Punktspiele ab diesem Wochenende regulär weitergehen sollen. Manche weigern sich sogar anzutreten. So wie etwa Verbandsligist TSV Daverden. Der hatte nach einer Teamsitzung beschlossen, alle im Januar angesetzten Partien aufgrund der aktuellen Corona-Lage abzusagen – die Spiele sind inzwischen offiziell abgesetzt.

„Es macht doch so, wie die Situation sich jetzt zeigt, einfach keinen Sinn. Der Inzidenzwert verachtfacht sich, aber wir sollen so tun, als ob alles in Ordnung wäre“, erklärte Coach Ingo Ehlers. Der Re-Start des TuS Rotenburg in der Handball-Oberliga ist davon nicht betroffen. Die Wümmestädter treten nach siebenwöchiger Corona- und Winterpause am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellendritten SG VTB/Altjührden an.

Auch Coach Muche hätte sich längere Pause gewünscht

„Ja“, bestätigte Coach Nils Muche, dass auch er sich vom Handball-Verband Niedersachsen (HVN) eine Verlängerung der Pause gewünscht hätte. „Der Verband entscheidet im Rahmen seiner Möglichkeiten. Mich schockt das alles nicht mehr“, meinte hingegen Teammanager Johann Knodel. Immerhin: „Alle sind unverletzt, es gibt keine Blessuren“, vermeldete Muche vor der schweren Aufgabe seines Tabellenneunten. Die Trainingsvorbereitung würde er allerdings nur „mit Note 4 bewerten“. Nicht gerade optimal also vor dem Spiel bei einer „Top-Mannschaft, die aufsteigen will.“

Der Respekt ist beiderseits groß. Muche möchte Altjührden „so lange wie möglich ärgern“, während sein Pendant Patrice Giron auf der Vereinshomepage mahnte: „Wir müssen wachsam sein und dürfen Rotenburg nicht unterschätzen.“

Verband verschärft die 2G-plus-Regel

Als vorbeugende Maßnahme hat der Handball-Verband übrigens die 2G-plus-Regelung im Vorfeld verschärft und eine allgemeine Testpflicht angeordnet. Diese gilt auch für Geboosterte – ausgenommen davon sind Schiedsrichter, Zeitnehmer und Sekretäre, wie der HVN auf seiner Homepage mitteilt. Auch Kinder und Jugendliche benötigen zumindest ein negatives Testergebnis. „Damit gehen wir einen Schritt weiter, als es die aktuelle Corona-Schutzverordnung für unsere Sportart vorsieht und wollen so ein zusätzliches Maß an Sicherheit gewährleisten“, betonte Jens Schoof, Vize-Präsident Spieltechnik.  

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