Bothel unterliegt „nur“ 1:2

Wichern bringt in die Kreispokal-Partie nur kurz Spannung rein

Viktor Herber zeigt Malte Woltmann (4.v.l.) die Rote Karte. Dennis Schlifelner (2.v.l) steht daneben mit dem Behandlungskoffer.
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Kein Erbarmen hatte Viktor Herber: Nachdem Malte Woltmann (4.v.l.) zunächst noch von Coach Dennis Schlifelner (2.v.l) behandelt worden war, zeigte der Referee dem Botheler Innenverteidiger die Gelb-Rote Karte wegen eines Fouls an Bastian Falldorf, der wiederum verletzt ausgewechselt werden musste.  Freese

Nicht nur im Vorfeld hatte Bothel zahlreiche Ausfälle zu beklagen, auch während der Kreispokalpartie musste der Kreisligist nach einer Roten Karte in Unterzahl weiter spielen.

Bothel – Ein Grinsen konnte sich Moritz Meyer nicht verkneifen. Als der Keeper der FSV Hesedorf/Nartum nach der Halbzeit seinen Platz im Tor wieder einnahm, hatten die hinter seinem Kasten sitzenden Fans des TuS Bothel – vornehmlich Spieler der Reserve – den passenden Song in ihrer mobilen Musikbox laut aufgedreht: „Er steht im Tor“ – den Schlager von Wencke Myhre. Auf weitere Sprüche und Frotzeleien reagierte Meyer während des laufenden Spiels nicht mehr, nahm sie aber wahr. Für ihn kein Problem: „Das sind ja meine Kumpels“, sagte der ehemalige Keeper des TuS Bothel, der mit Hesedorf/Nartum das Feld als Sieger verließ. Im Kreispokal-Achtelfinale der beiden Kreisligisten unterlag Bothel mit 1:2 (0:1).

Für die personell arg gebeutelten Gastgeber war die knappe Niederlage schmeichelhaft. „Wir machen gerade eine schwierige Phase durch“, betonte Coach Dennis Schlifelner. Ohne die verletzten Leistungsträger wie Christoph Meinke, Nico Schanowski oder Bjarne Stölpe hatte er das Team auf mehreren Positionen umkrempeln müssen und vornehmlich auf Defensive gesetzt. Die Gäste von Coach Vitalij Kalteis hatten gefühlt 70 Prozent Ballbesitz – verstanden es allerdings nicht, aus dieser Überlegeneheit auch reichlich Kapital zu schlagen. „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Eigentlich haben wir es doch im Sack gehabt“, fand auch Keeper Meyer, der einen entspannt-ruhigen Sonntag verbrachte. Lediglich beim späten Gegentreffer, sehenswert von Sebastian Wichern nach Zuspiel von Tim Dornemann erzielt (84.), wurde es wirklich gefährlich. Ansonsten waren Bothels Offensivaktionen harmlos, wenig durchdacht und selten. „Absolut“, bestätigte Schlifelner die fehlende Durchschlagskraft nach vorne.

Erschwerend kam hinzu, dass Bothel ab der 41. Minute in Unterzahl spielen musste. Referee Viktor Herber (SV Jeersdorf) hatte den für Meinke als Innenverteidiger reingerückten Malte Woltmann Gelb-Rot nach einem Foul an Bastian Falldorf gezeigt. Zwei Minuten zuvor hatte Kevin Romer die Nartumer in Führung gebracht, in der 57. Minute erhöhte Cedrik Sackmann auf 2:0. Insbesondere Abwehrchef Kevin Altmann bereinigte weitere brenzlige Situation, auch Keeper Sascha Denell strahlte Sicherheit aus. Doch das reichte an diesem Sonntag nicht.

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