Ist Misere zum Heimauftakt gegen Schwanewede wieder fit?

Wettlauf gegen die Zeit

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Es wird knapp: Lukas Misere will „alles dafür geben“, um gegen Schwanewede spielen zu können.

Rotenburg – Die Betonung liegt auf einem Wort: „Alles“, macht Trainer Nils Muche deutlich, er erwarte, dass seine Handballer „alles geben“ werden, um nach dem Fehlstart mit dem 24:34 bei der HSG Delmenhorst das erste Heimspiel der Oberliga-Saison erfolgreich zu bestreiten. Gegner des TuS Rotenburg ist Samstag (19.30 Uhr) in der Pestalozzihalle der ambitionierte Aufsteiger HSG Schwanewede-Neuenkirchen.

„Alles geben“ – so lautet auch die Formulierung von Lukas Misere. In seinem Fall bezieht sich das aber zunächst darauf, rechtzeitig fit zu werden. Quasi ein Wettlauf gegen die Zeit. In der Partie in Delmenhorst schied er mit Schmerzen in der Achillessehne aus. „Es ist noch ein bisschen geschwollen und ich habe einen leichten Bluterguss. Dienstag habe ich so gut es geht trainiert“, berichtet der Goalgetter und meint in Richtung Klaas Oliver Reichmann: „Ich bin dankbar, dass unser Physio sich richtig reinkniet.“

Das muss auch das gesamte Team. Mit einer Leistung wie im Auftaktspiel dürfte jedenfalls auch Schwanewede schwer beizukommen sein. „Ich erwarte einen sehr guten und hoch motivierten Gegner, der uns alles abverlangt“, sagt Nils Muche. Deshalb fordert er von seinen Jungs, dass sie „sich voll fokussieren, sich als Einheit präsentieren und sich jeder seiner Aufgabe stellt“.

Zwar erlebten auch die „Schwäne“ bei ihrem Oberliga-Comeback einen missglückten Saisonstart mit dem 22:35 gegen den hoch gehandelten Titelanwärter ATSV Habenhausen, doch lässt der Kader eine sorgenfreie Saison erwarten. Der prominenteste Zugang hört auf den Namen Lemke. Torben Lemke, 2,04 Meter langer Rückraumspieler, kehrte nach sieben Jahren zu seinem Heimatverein zurück. 

Der 28-Jährige kommt vom Oberliga-Rückzieher VfL Edewecht, spielte unter anderem für den OHV Aurich vier Jahre in der 3. Liga und ist der ältere Bruder von Nationalspieler Finn Lemke (MT Melsungen). Mit ihm als zentrale Figur plant Trainer Andreas Szwalkiewicz in der 6:0-Abwehr. Ohnehin hat der Verbandsliga-Meister seinen Kader runderneuert. Unter anderem kamen Marco Wilhelms und Roberto Cagliani aus Habenhausen sowie mit Nils Goepel und Hannes Wünsch zwei weitere Leistungsträger aus Edewecht. Torgefährlich ist zudem der Kroate Karlo Oroz, der auch bereits für Aurich in Liga drei aufgelaufen ist.

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