Westerholz’ Torben Behrens über den verpassten Aufstieg und die neue Saison

„Wir greifen wieder an“

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Torben Behrens steht mit seinem TuS Westerholz ein wenig im Regen, nachdem der Aufstiegszug abgefahren ist.

Westerholz - Von Mareike Ludwig. Acht Punkte Rückstand bei noch fünf verbleibenden Partien – Torben Behrens ist realistisch genug, um zu sagen: „Das war’s mit dem Aufstieg, da müsste schon einiges passieren.“ Dennoch ist der Mittelfeldmann des Fußball-Kreisligisten TuS Westerholz mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden. Im Interview spricht der 25-jährige Bankkaufmann über die Gründe für den verpassten Meisterschaftsendspurt und blickt bereits auf die kommende Saison.

Herr Behrens, an den beiden vergangenen Wochenenden hat Ihr Team die entscheidenden Spiele gegen die direkten Konkurrenten TV Sottrum und TuS Bothel verloren. War der Druck zu groß?

Torben Behrens: Gegen Bothel haben wir wirklich gut gespielt und eine ordentliche Leistung gezeigt. In Sottrum war dagegen schon zu merken, dass wir zu zögerlich agiert haben.

Sind Sie sehr enttäuscht, dass der Aufstieg damit quasi kein Thema mehr ist?

Behrens: Natürlich ist es richtig ärgerlich. Wir waren so lange ganz oben dran, durch die direkten Niederlagen ist die Lücke aber zu groß geworden. Als Drittplatzierter fühlt man sich irgendwie ein bisschen als erster Verlierer, da der Zweite ja noch über die Relegation aufsteigen kann.

Und wer macht Ihrer Meinung nach das Rennen?

Behrens: Ich denke, dass es Bothel macht, da sie den konstanteren Eindruck hinterlassen. Die Sottrumer müssen außerdem erst einmal ihr Nachholspiel gewinnen. Und es kommt noch zum direkten Duell, dort kommt es drauf an.

Vergangene Saison ging es bis kurz vor Schluss noch gegen den Abstieg. Wäre es daher jetzt nicht vielleicht auch etwas zu früh, schon an die Bezirksliga zu denken?

Behrens: Wir haben in der Rückrunde der vorherigen Spielzeit bereits eindrucksvoll bewiesen, dass wir nach oben gehören. Auch diese Saison haben wir bislang wirklich sehr konstant gespielt. Es ist kein Beinbruch, denn unsere Mannschaft ist noch jung. Wir greifen kommendes Jahr auf jeden Fall wieder an.

Und was haben Sie sich nun für die verbleibenden fünf Partien vorgenommen?

Behrens: Wir wollen alle Begegnungen gewinnen. Gelingt es uns, haben wir gegen keine Mannschaft zwei Mal verloren. Jetzt, wo der Druck weg ist, können wir befreit aufspielen und sind hoffentlich freier im Kopf. Es wäre schön, wenn wir wenigstens Platz drei halten.

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