1:1 hilft Westerholz und Stemmen im Abstiegskampf nicht weiter

Pawlettas Führung tut richtig weh

Fabian Bentz (am Ball) hatte auf seiner rechten Außenbahn immer wieder viele Freiräume. Hier ist er aber auch defensiv zur Stelle und klärt vor Björn Banehr (l.). - Foto: Freese
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Fabian Bentz (am Ball) hatte auf seiner rechten Außenbahn immer wieder viele Freiräume. Hier ist er aber auch defensiv zur Stelle und klärt vor Björn Banehr (l.).

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Auf seine Mütze wollte Steffen Brunckhorst auch nach seiner Einwechslung in der 46. Minute nicht verzichten. Der Routinier des TV Stemmen schützte sich so vor den eisigen Windböen, die über den Sportplatz des TuS Westerholz wehten. Das Derby in der Fußball-Kreisliga war auch keines, das die Gemüter erhitzte. So waren sich die Beteiligten nach dem 1:1 (1:0) ziemlich einig. „Das Remis hilft uns nicht richtig weiter“, meinte der Westerholzer Coach Peter Ludwig. Und Stemmens Co-Trainer Tobias Paape meinte: „Der Punkt bringt uns gar nichts.“

Beide Kontrahenten bleiben im Abstiegskampf hängen. Die Gastgeber haben ein Polster von zwei Zählern auf den FC Ostereistedt/Rhade, der auf dem Abstiegsrelegationsplatz liegt. Stemmen bleibt mit zwei Punkten Rückstand auf Ostereistedt in der Gefahrenzone.

Dabei wusste Paape ganz genau, woran es fehlte: „Bei uns hapert es daran, dass keiner so richtig den Schuss abgeben will.“ In der Tat wurden dem Gast immer wieder große Freiräume offenbart. Diese wusste Stemmen aber nicht auszunutzen. So blieb es lange Zeit trotz guter Kombinationen bei Halbchancen.

Stattdessen konterte Westerholz gefährlich. Björn Banehr tauchte zwei Mal völlig frei vor Stemmens Keeper Timo Jeschke auf (8./19.). Kurz vor der Pause brachte Marc Pawletta die Hausherren nach einem Pass von Jan-Lüder Behrens dann in Führung (42.). Dabei prallte er aber unglücklich mit Stemmens Keeper Timo Jeschke zusammen und musste deshalb in der 67. Minute mit Schmerzen am Sprunggelenk ausgewechselt werden. „Wir hätten zur Halbzeit deutlich höher als 1:0 führen müssen“, meinte Westerholz‘ Innenverteidiger Marten Berndt. Auch kurz nach der Pause hatten die Gastgeber die große Möglichkeit zur Entscheidung. Pawlettas Schuss wurde kurz vor der Linie noch von Bastian Nack geklärt (55.). „Wäre Marc noch fit gewesen, wäre das die Entscheidung gewesen“, fand Ludwig. Auch hier war er sich mit Paape einig. „Beim 0:2 wäre das Ding durch gewesen“, so der Stemmer.

Stattdessen belohnte Stürmer Martin Illinger seine Gästeelf eine Viertelstunde vor Schluss für den ordentlichen Auftritt nach einer vom Westerholzer Schlussmann Finn Geffken unterlaufenen Ecke mit dem 1:1. Der Ausgleich hatte sich schon vorher angedeutet. Bei Westerholz war die Luft nach etwas mehr als einer Stunde raus, und Stemmen lief unermüdlich an. „Wir wollten das 1:0 nur verwalten. Und wenn man das will, kommt man aus dem Spiel“, erklärte Ludwig. Erst schoss Tobias Lehmann aus 16 Metern ans Lattenkreuz (71.), bevor ein Abschluss von Hannes Bellmann den Außenpfosten küsste (73.). „In der zweiten Hälfte waren die spielerisch überlegen. Deshalb geht das 1:1 nach unseren Chancen am Anfang in Ordnung“, meinte Berndt.

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