Westerholz’ Jens Behrens über seinen Verzicht, seine Entwicklung und die Ziele

„Manchmal juckt es im Arm“

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Jens Behrens (am Ball) konzentriert sich voll und ganz auf den Fußball beim TuS Westerholz. Dort hat sich der 19-Jährige zum Stammspieler entwickelt.

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Für Jens Behrens gibt es seit diesem Sommer nur noch eine Sportart – Fußball! Der 19-Jährige stellte seine Handballschuhe trotz eines Angebots des Verbandsliga-Aufsteigers TuS Rotenburg zur Seite und steht „nur“ noch für die Kreisliga-Fußballer des TuS Westerholz auf dem Platz. Dort startet der Rechtsverteidiger in dieser Saison umso mehr durch und ist zum Stammspieler geworden.

Sie sind von den 13 Saisonspielen neun Mal über die volle Distanz aufgelaufen. Hört sich für einen 19-Jährigen gut an, oder?

Jens Behrens: Auf jeden Fall. Auch wenn ich am Anfang der Saison noch im Urlaub war und deshalb ein wenig aus dem Training war, bin ich sehr zufrieden.

Fühlen Sie sich im Vergleich zu Ihrer Premieren-Spielzeit im vergangenen Jahr jetzt noch wohler?

Behrens: Schon, denn ich bin noch besser im Team integriert, verstehe mich mit allen Teamkollegen richtig gut und kenne unseren Spielstil schon. Es macht echt Spaß, in der Mannschaft zu spielen.

Das heißt, Sie bereuen es nicht, mit dem Handball aufgehört zu haben?

Behrens: Ich muss sagen, dass es schon noch manchmal im Arm juckt, aber es ist für mich auch zeitlich nicht mehr möglich, beide Sportarten zu betreiben. Da ich eine Ausbildung zum Maurer mache, bin ich abends auch so kaputt.

Warum haben Sie sich dagegen entschieden, beim TuS Rotenburg in der HandballVerbandsliga zu spielen?

Behrens: Ich war zwar beim Probetraining in Rotenburg, aber ich habe mich in Westerholz schon immer sehr wohl gefühlt und bin mit der Mannschaft sehr verbunden.

Seit November hatten Sie mit Westerholz nur drei Spiele …

Behrens: Das nervt uns auch alle, denn einige der abgesagten Spiele hätten durchaus stattfinden können. Dafür wollen wir jetzt auf jeden Fall zu Hause spielen.

Und zwar gegen den Tabellenletzten TSV Bülstedt/ Vorwerk. Pflichtsieg?

Behrens: Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, das Spiel zu gewinnen und wollen den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Schon mit einem Remis würde Ihr Team auf Platz eins überwintern. Eine zusätzliche Motivation?

Behrens: Auf jeden Fall sind wir richtig heiß. Außerdem sind wir aufgrund des Ausfalls des letzten Spiels noch mehr motiviert.

Wird die Abwehr in der Vorbereitung zur Rückrunde ganz besonders im Fokus stehen? Schließlich hat der TuS Westerholz immer noch keine Partie zu null gespielt.

Behrens: Natürlich ärgert es mich auch, dass wir immer Gegentore kassieren. Aber für mich ist es wichtiger, dass wir gewinnen. Trotzdem wollen wir uns in der Defensive verbessern.

Ihr persönliches Ziel, den Stammplatz, haben Sie ja schon erreicht. Wie sehen denn Ihre weiteren Ziele aus?

Behrens: Ich kann und möchte mich auf jeden Fall noch im technischen Bereich verbessern. Daran arbeite ich jetzt vor allem.

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