Westerholz gewinnt trotz Ostenfelds „Blackout“ den Hit gegen Groß Meckelsen

Rathje reißt Ruder rum – 3:2

+
Jan Ostenfeld (l./gegen Jannik Block) war ein Aktivposten und nur schwer zu halten – bis zu seiner Roten Karte.

Westerholz - Von Matthias Freese. Pünktlich mit dem Abpfiff betrat auch Jan Ostenfeld wieder das Spielfeld. Frisch geduscht und gekämmt eilte er zu den Kollegen des TuS Westerholz, um Dank zu sagen. Die hatten schließlich den Hit der Fußball-Kreisliga trotz 0:1-Rückstand und früher Roter Karte gegen Ostenfeld mit 3:2 (0:1) zu Hause gegen den TSV Groß Meckelsen für sich zu entscheiden und Trainer Peter Ludwig von einem „denkwürdigen Ereignis“ sprechen lassen.

Westerholz bleibt damit das einzige Team mit Maximalausbeute – fünf Siege in fünf Spielen. „Das war der TuS Westerholz 2015. Keiner kann uns knacken“, verkündete Ludwig denn auch im Schlusskreis, nachdem er jeden seiner Akteure abgeklatscht hatte.

Sein Team hatte in dieser intensiven Partie nicht nur großen Offensivdruck entfacht, sondern auch mehrere Rückschläge weggesteckt. Angefangen beim frühen Gegentor durch Dustin Rehder, bei dem Außenverteidiger Jens Behrens schlecht aussah (5.). Auch ein Westerholzer Treffer von Lars Menzel wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt (36.), dafür erhielten die Gäste nach einem Foul von Keeper Dittmer an Rehder einen Strafstoß zugesprochen – Dittmer parierte gegen Philipp Kaiser (38.).

Und als wäre es noch nicht genug der Aufregung gewesen, brannten Jan Ostenfeld auch noch die Sicherungen durch, nachdem er von Stefan Pommering gefoult worden war – er sah Rot wegen einer Tätlichkeit gegen den Groß Meckelsener (44.). An den Entscheidungen des jungen Unparteiischen Jan-Luca Wilken (SV Jersdorf) gab es übrigens in keinem Fall etwas auszusetzen – er habe „super gepfiffen“, fand auch Peter Ludwig. Und selbst Jan Ostenfeld haderte nicht mit seinem Platzverweis, sondern gestand: „Ein Blackout – normal darf mir das nicht passieren. Normal passiert mir das auch nicht, aber ich wurde vorher drei, vier Mal gelegt.“

Umso beeindruckender meldete sich Westerholz in Unterzahl aus der Pause zurück. Allen voran der nun als einzige Sturmspitze aufgebotene Nils Rathje setzte die entscheidenden Akzente. Erst bediente er per sehenswerter Flanke Hans Wahlers, der per Kopf ausglich (54.), dann behauptete er sich clever gegen den einen Tick zu spät herauseilenden Keeper Lukas Fitschen und vollstreckte zum 2:1 (70.). Anschließend nahm Ludwig ihn heraus – und prompt erhöhte der eingewechselte Claas Riebesell auf 3:1 (78.). Weitere Tore hätten fallen können, ja müssen – doch dafür schlug es hinten ein, als Oliver Demant einen Schuss von Christoph Peters noch unhaltbar abfälschte (87.).

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

So bereitete sich Washington auf Trumps Vereidigung vor

So bereitete sich Washington auf Trumps Vereidigung vor

Selbstversuch unseres Redakteurs an Schwebebalken und Barren

Selbstversuch unseres Redakteurs an Schwebebalken und Barren

Das ist der BVB

Das ist der BVB

Meistgelesene Artikel

Schmitz angelt sich Fadiga und Kösling und feiert Turniersieg

Schmitz angelt sich Fadiga und Kösling und feiert Turniersieg

Hurricanes am Abgrund - frühe Fouls frustrieren Young

Hurricanes am Abgrund - frühe Fouls frustrieren Young

Der doppelte Rücktritt

Der doppelte Rücktritt

Spitzenspiel in der Verbandsliga: Muche bleibt zurückhaltend

Spitzenspiel in der Verbandsliga: Muche bleibt zurückhaltend

Kommentare