Team von Peter Ludwig unterliegt im Halbfinale dem Klassenkonkurrenten TSV Karlshöfen mit 3:5

TuS Westerholz fliegt aus dem Pokal

Westerholz‘ Schlussmann Torben Dittmer sah in der 89. Minute nach einer Notbremse die Rote Karte.

Westerholz - Von Julian Diekmann. Die Kreisliga-Fußballer des TuS Westerholz sind aus dem Kreispokal ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Peter Ludwig verlor gestern Abend das Halbfinalspiel beim Ligakonkurrenten TSV Karlshöfen mit 3:5 (1:4). Damit bestreiten der TSV Karlshöfen und der SV Rot-Weiß Scheeßel die Finalpartie. „Es ist sehr schade, dass wir ausgeschieden sind“, erklärte Ludwig kurz nach Spielende: „Wir haben das Spiel zwischen der 23. und 31. Minute verloren. In dieser Zeit haben wir drei Tore kassiert“, ärgerte sich der Wersterholzer Trainer.

Dabei begann die Begegnung genau nach den Vorstellungen von Ludwig. Sein Team ging bereits in der vierten Minute in Führung. Stürmer Hans Wahlers brachte die Gäste nach einem Zuspiel von Björn Banehr in Front. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. In der zehnten Minute prallte der Westerholzer Keeper Finn Geffken mit seinem Abwehrspieler Jendrik Hädecke zusammen. Der Zusammenstoß war so heftig, dass Jendrik Hädecke kurze Zeit später ausgewechselt werden musste.

Zu allem Überfluss kassierten die Gäste dann auch noch den Ausgleich (23.). Henning Böttcher war im Strafraum einfach gedankenschneller. „Da haben wir gepennt“, urteilte Ludwig. Nur fünf Minuten später stand es auf einmal 2:1 für die Gastgeber – erneut netzte Henning Böttcher ein. Noch vor der Halbzeit erhöhte Karlshöfen auf 4:1. Erst traf Chris Bubbel (31.) und dann Henning Böttcher (45.). „Da war das Spiel praktisch gelaufen“, so Ludwig, der in der Halbzeit den vom Zusammenprall lädierten Geffken auswechseln musste. Für ihn nahm Torben Dittmer den Platz zwischen den Pfosten ein.

„In der zweiten Hälfte haben wir aber noch mal Moral bewiesen.“ Nur die Tore fielen zu spät. Erst in der 82. Minute netzte Wahlers zum zwischenzeitlichen zum 2:4 ein. Nach dem Anschlusstreffer von Abwehrspieler Oliver Demant (87.) schöpfte Westerholz noch mal Hoffnung, die eine Minute vor dem Ende der Partie aber jäh zerstört wurde. Nach einem Foulspiel im Strafraum sah Dittmer die Rote Karte und Alexander Hilken verwandelte den Elfmeter sicher.

„Vor allem nach dem ersten Durchgang war ich richtig sauer. Wir haben die Partie eindeutig durch unsere Abwehrfehler verloren. Die Qualität fehlt uns einfach dort. Aber ich muss meiner Mannschaft zugutehalten, dass sie in der zweiten Halbzeit noch einmal alles versucht hat. Aber wir wurden nicht belohnt. Ich kann es leider nicht ändern, dass wir ausgeschieden sind“, erklärte der enttäuschte Ludwig.

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