Westerholz’ „CR9“ entdeckt ungeahnte Torjägerqualitäten und trifft neunfach

Tormaschine Riebesell – erst Hattrick, dann Quattrick

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Trikotnummer und Torausbeute stimmen überein: Claas Riebesell (l.) traf neun Mal.

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Beim TuS Westerholz kamen sie am Sonntag während des Fußball-Kreispokalspiels gegen den SSV Wittorf aus dem Staunen nicht mehr heraus. Stürmer Claas Riebesell erzielte beim 13:1 (3:1)-Schützenfest einen Treffer nach dem anderen.

Dabei spielte er sich in so einen Rausch, dass er sogar das Zählen der Treffer vergaß: „Ich wusste bis kurz vor Schluss gar nicht genau, wie es stand, geschweige denn, wie viele Tore ich gemacht hatte. Erst wenige Minuten vor dem Ende habe ich Schiedsrichter Dirk Janzik nach dem Spielstand und der Anzahl meiner Tore gefragt“, erzählt der 25-Jährige.

Dabei wäre es fast nicht zu der Galavorstellung gekommen: „Ich durfte kurzfristig im Sturm spielen, da Jan Ostenfeld krank war“, erzählt der Rekordtorschütze. Was dann geschah, dürfte mit Sicherheit in die Vereinsgeschichte des TuS Westerholz eingehen.

Riebesell traf und traf, machte erst einen Doppelpack in der ersten Halbzeit (10./23.), gefolgt von einem lupenreinen Hattrick (54./59./66.) und sogar vier Treffern in Folge nach der Pause (70./75./78./83.). „Ich weiß gar nicht, wie man das nennt. Bisher habe ich ja auch noch nie vier Tore in einem Spiel gemacht“, rätselt Riebesell, dessen Bestmarke in einer ganzen Saison bei sieben Treffern liegt. Doch tatsächlich gibt es für diesen Viererpack einen Ausdruck: Quattrick.

Auch für seinen Auftritt findet er kaum Worte: „Mir ist einfach jeder Ball vor die Füße gefallen. Ich musste nur noch einschieben“, erklärt die Nummer neun, die das zehnte Tor in der 87. Minute sogar noch auf dem Fuß hatte und stattdessen zu Jan-Philipp Thom querlegte. „Neun Tore haben mir erst mal gereicht und zu meinem Spitznamen ‚CR9‘ passen neun Tore sowieso besser als zehn“, meint er und lacht.

Das Spiel soll für Riebesell am besten eine Initialzündung für eine gute Rückrunde werden, denn die Hinserie war nicht leicht, wie er selbst sagt: „Ich hatte vor fast einem Jahr eine Adduktorenverletzung und bin erst jetzt wieder richtig schmerzfrei.“

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