Kreisliga-Interview

Marten Berndt über Ralf Milbrandt: „Auf dem Platz war er ein Heißsporn“

Marten Berndt (Portrait).
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Der Westerholzer Marten Berndt kehrt rechtzeitig zum Derby aus dem Familienurlaub zurück.

Wie tickt eigentlich Ralf Milbrandt, Trainer der SG Westerholz/Hetzwege? Marten Berndt muss es wissen. Deshalb haben wir beim Verteidiger mal nachgefragt.

Westerholz – Diese Woche weilte Marten Berndt noch mit seiner Familie an der Küste in Dänemark. Doch zum dritten Saisonspiel seiner SG Westerholz/Hetzwege gegen den TuS Bothel am Sonntag (15 Uhr) wird er wieder dabei sein. Im Interview blickt der Verteidiger, der auch mal im defensiven Mittelfeld eingesetzt wird, auf den Saisonstart und sein Verhältnis zu Trainer Ralf Milbrandt.

Herr Berndt, Sie sind mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet. Nun fehlen unter anderem mit Guido Bohatsch noch einige Stammkräfte. Was ist drin, wenn sie zurück sind?

Für uns persönlich geht es erst mal darum, dass wir nicht in diese Abstiegsrunde wollen – alles andere ist zweitrangig. Das ist das Ziel der Mannschaft.

Aktuell sieht es ja eher nach der Aufstiegsrunde aus. Denken Sie, dass diese für Westerholz möglich ist?

Es ist natürlich immer schön, wenn man vorher seine Schäfchen im Stall hat, aber man muss halt auch mal gucken, dass wir bisher noch nicht die allerstärksten Gegner in der Liga hatten und vielleicht auch das Glück hatten, dass wir zweimal hintereinander gegen Hesedorf spielen konnten. So konnten wir uns nach dem Pokal-Aus, wo wir jetzt auch nicht schlechter waren, auf den Gegner einstellen und es im zweiten Spiel besser machen. Es ist aber dennoch nicht so, dass wir überraschend gut gestartet sind. Wir haben nur einfach endlich mal die Punkte mitgenommen. Das war in der Vergangenheit anders und unser großes Manko, dass wir zwar gut gespielt, aber die Punkte nicht geholt haben.

Sie und Ihr Trainer Ralf Milbrandt kennen sich ja bereits aus gemeinsamen Zeiten beim SV Hamersen und liefen dort noch zusammen auf. Gibt es Unterschiede bei ihm als Spieler und als Trainer?

Auf dem Platz ist er schon immer ein Heißsporn gewesen – ein sehr unangenehmer Gegner. Er war ja auch Innenverteidiger. Und als Trainer ist er, glaube ich, etwas lockerer und nicht so sehr am Mann. Aber wie das bei vielen Trainern so ist: In der Situation regt er sich natürlich auch auf, aber er kommt dann viel schneller auch wieder auf sein normales Pensum runter und hat die Sache dann relativ schnell vergessen.

Was haben Sie Ihren Mitspielern gesagt, als Sie die Info hatten, dass Ralf Milbrandt Trainer in Westerholz wird und Sie somit wieder vereint sind?

Wir haben ja in letzter Zeit mehrere Trainer gehabt. Erst den Matthias Klindworth, dann Tomas Meyer, der uns ein bisschen in die Spur gebracht hat, was so die Trainingsleistung angeht – und dann eben „Mühle“. Natürlich habe ich den Jungs einiges berichtet, aber die kannten ihn auch schon. Das gut Trainieren und das Fußballerische vermitteln ist die eine Sache, aber es muss ja auch menschlich passen – und das tut es auf jeden Fall beides.

Sehen Sie sich mit dem Hintergrund, dass Sie sich bereits lange kennen, als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz?

Kann man schon so sagen, aber es gibt auch andere Spieler, zu denen „Mühle“ einen guten Draht hat. Den hat er sowieso zu allen. Und er weiß auch, was die Spieler können und eben auch nicht können. Das spielt dann bei so einer Sache auch schon eine große Rolle. Dass nicht immer jeder zufrieden ist, ist auch klar. Auf jeden Fall kennt er auch meine Stärken und Schwächen und weiß, wie er mich einsetzen muss – vielleicht auch etwas mehr als bei anderen. Grundsätzlich kennt er die Mannschaft insgesamt schon ziemlich gut von der Spielweise und das nicht erst, seitdem er hier Trainer ist, sondern auch schon als Hamersen-Coach und Gegner von Westerholz. Da gab es diverse Spiele. Die waren immer knapp und gingen eigentlich immer für Westerholz aus – egal, ob man überlegen war oder nicht.

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