Nach 3:3 gegen Bülstedt abgerutscht

Westerholz im Abstiegsfinale

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Gleich tut‘s weh: Der Westerholzer Hans Wahlers (M.) geht mit dem Bein zum Ball, Bülstedts Tobias Wahlers mit dem Kopf. 

Westerholz - Jetzt bekommt der TuS Westerholz am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga sein großes Abstiegsfinale, was er eigentlich verhindern wollte. „Das ist die Realität“, stellte Coach Matthias Klindworth nach dem 3:3 (0:0) auf eigenem Platz gegen den TSV Bülstedt/Vorwerk fest. Seine Mannen rutschten wieder auf Rang 14, einem direkten Abstiegsplatz, ab.

Die Situation ist pikant: Schlusslicht TSV Gnarrenburg und der Vorletzte FC Alfstedt/Ebersdorf müssen definitiv den Gang in die 1. Kreisklasse antreten, davor balgen sich mit Westerholz (32 Punkte), dem in der Torbilanz um drei Treffer besseren FC Ostereistedt/Rhade (32), dem TSV Karlshöfen (33) sowie Bülstedt/Vorwerk (33) noch vier Teams um den Klassenerhalt beziehungsweise Platz 13, der die Relegation bedeutet. Bülstedts Vorteil: Das Team hat noch zwei Spiele mehr zu absolvieren – heute gegen den TV Sottrum, Donnerstag gegen die SG Unterstedt, jeweils zu Hause.

Dabei war Westerholz in der zweiten Hälfte bereits auf die Siegerstraße eingebogen. Claas Riebesell per Elfmeter nach Foul an Björn Banehr (63.) sowie „Heimat-Urlauber“ Nils Rathje (70.) brachten die 2:0-Führung. Dann jedoch glich Zaza Sulaberidze mit seinen Toren in der 72. (Elfmeter) und 79. Minute aus. „Uns fehlen 15 Minuten Fitness“, stellte Klindworth fest. „Das ist das Kernproblem. Wir können leider nicht 100 Prozent über 90 Minuten gehen.“ Positiv hob er aber sein zentrales Mittelfeld mit Riebesell und Jan-Lüder Behrens hervor: „Das war schon sehr ordentlich.“ Lars Menzel musste indes aufgrund einer Fußprellung aussetzen, sodass Torben Behrens die Sechserrolle übernahm.

In einer turbulenten Nachspielzeit wähnte sich Westerholz bereits am Ziel, nachdem Jan-Philipp Thom zum 3:2 eingeköpft hatte (90.+3), doch dann glich Tobias Wahlers tatsächlich noch aus (90.+5). Vor dem abschließenden Spieltag bleibt Klindworth trotzdem Optimist: „Es ist noch alles möglich“, betonte er. - maf

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