Ausgebuchte Fußballschule

Werder lockt die Kids nach Rotenburg

Spielszene aus dem Abschlussturnier.
+
Auch den einen oder anderen Trick hatten die Talente bereits drauf – wie im Abschlussturnier zu sehen.

Drei Tage lang tummelten sich auf dem Sportplatz in Rotenburg 62 Kids ‒ die Werder-Fußballschule war zu Gast.

Rotenburg – Werder Bremen – der Name zieht beim Nachwuchs immer noch. Auch nach dem Bundesliga-Abstieg. 62 junge Kicker im Alter von sechs bis 13 Jahre fanden sich am Wochenende auf den Ahe-Sportplatz in Rotenburg ein, um bei der Werder-Fußballschule zu lernen, zu schwitzen und Spaß zu haben. „Unser Training bleibt auch erstklassig“, stellte Camp-Leiter Mathis Elias in Anspielung auf den Absturz der grün-weißen Profis in die zweite Liga fest. Ohnehin habe es bisher „kaum Sprüche“ gegeben, wie Elias betonte.

Erstmals hatte der Rotenburger SV die Bremer Fußballschule zu Gast, nachdem es in den Vorjahren die von Hannover 96 war. 134 Euro mussten die Eltern, von denen zahlreiche das Abschlussturnier am Sonntag verfolgten, hierfür überweisen. Dafür gab es unter anderem den Trikotsatz als Erinnerung mit nach Hause.

An den Eckfahnen war unschwer zu erkennen, wer am Wochenende zu Gast war. Allerdings gab es die Ausführung auch in Blau und Gelb.

„Innerhalb einer Woche waren wir ausgebucht“, berichtete Jörg Niepel, der Marketingbeauftragte des RSV. Und das, obgleich die Werbetrommel aufgrund der Corona-Pandemie erst sehr spät dafür gerührt wurde. Die Kids, unter ihnen nur ein Mädchen, und die sechs von Werder eingesetzten Trainer – die zusätzlich von Übungsleitern des RSV unterstützt wurden, nahmen drei Tage lang Platz eins in Beschlag. Für die Bremer war es übrigens erst das zweite Camp dieser Größe nach dem Lockdown. Zuvor waren sie bereits beim FC Ummel zu Gast gewesen.

„Ich habe es aus Marketingsicht gesehen“, meinte Niepel und schien den richtigen Riecher gehabt zu haben. Für ihn stand denn auch fest: „Das war so erfolgreich, das würden wir gerne im nächsten Jahr wiederholen, wenn Werder es macht.“

Die Tore waren recht leicht – dafür aber etwas windanfällig.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Ehemaliger Fußball-Profi Gütschow erzählt von Karriere und Trainer-Jobs

Ehemaliger Fußball-Profi Gütschow erzählt von Karriere und Trainer-Jobs

Ehemaliger Fußball-Profi Gütschow erzählt von Karriere und Trainer-Jobs
Schwitschen und Jeddingen gewinnen ihre Auftaktspiele

Schwitschen und Jeddingen gewinnen ihre Auftaktspiele

Schwitschen und Jeddingen gewinnen ihre Auftaktspiele
Marcel Costly hat es ohne Nachwuchsleistungszentrum in den Profifußball geschafft

Marcel Costly hat es ohne Nachwuchsleistungszentrum in den Profifußball geschafft

Marcel Costly hat es ohne Nachwuchsleistungszentrum in den Profifußball geschafft
Mit einem Lächeln über die Ziellinie

Mit einem Lächeln über die Ziellinie

Mit einem Lächeln über die Ziellinie

Kommentare