Stemmens Coach Jaime Wink im Interview / „Heiko Schreiber ist unser Mentor“

„Wenn aufsteigen, dann als Meister“

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Jaime Wink möchte als Meister aufsteigen, warnt aber auch.

Stemmen - Von Matthias Freese. Noch ist nichts geschafft! Auch wenn der TV Stemmen zwei Spieltage vor Saisonende die besten Karten hat, in die Fußball-Bezirksliga aufzusteigen, gibt sich Jaime Wink eher zurückhaltend. Der 40-Jährige gehört neben Heiko Schreiber und Jair Bentz zum Trainer-Trio des aktuellen Spitzenreiters.

Mit dem SV Hamersen und BW Westervesede als Gegner hat Ihr Team das leichteste Restprogramm. Glauben Sie, dass noch was schiefgehen kann?

Jaime Wink:Da kann noch vieles schiefgehen. Ich glaube erst, dass wir aufgestiegen sind, wenn uns keiner mehr überholen kann. Die Jungs sind sehr euphorisch, aber wenn wir ein Gegentor kassieren, können die Nerven auch flattern. Außerdem dürfen wir Hamersen nicht unterschätzen. Die haben eine starke Mannschaft. Und gegen die haben wir nie gut ausgesehen.

Mit einem Sieg würden Sie zumindest den Relegationsplatz zur Bezirksliga absichern …

Wink:Das stimmt, aber wenn aufsteigen, dann als Meister. Wobei: Wenn das nicht gelingt, dann spielen wir eben die Relegation.

Ihr Team hat die letzten fünf Spiele gewonnen und ist dadurch nach vorne geprescht. Wie erklären Sie sich den Aufschwung?

Wink:Großen Anteil daran hat ein Stefan Ehrke, der seit vier Spielen wieder dabei ist. Er stabilisiert die Abwehr noch weiter, sodass Nils-Ole Beckmann jetzt mehr für die Offensive machen oder auch wichtige Leute ausschalten kann. Außerdem wollen die Jungs. Und die Kameradschaft ist auch sensationell.

Hätte Stemmen überhaupt schon Bezirksliga-Niveau?

Wink:Ich bin eigentlich noch der Meinung, dass es ein bisschen früh wäre. Steffen Brunckhorst und Marcel Kammer sind mit 28 Jahren mit Abstand die Ältesten. Die Erfahrung fehlt uns noch. Andererseits glaube ich auch, dass die Jungs sich dann zusammenreißen würden. Natürlich würde es schwer werden, aber der SV Ippensen schlägt sich dort doch auch ganz gut. Wir müssten vielleicht zwei, drei Leute dazukriegen, aber in der Bezirksliga wird der Verein ja auch attraktiver für auswärtige Spieler.

Drei Trainer an der Seitenlinie – das ist ungewöhnlich. Funktioniert das wirklich?

Wink:Das passt richtig gut! Heiko Schreiber hat natürlich die Erfahrung und ist enorm wichtig für den Verein. Er ist unser Mentor, wir lernen von ihm.

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