RSV-Reserve kommt zum späten 1:1 ggen Uesen

1:1 – Wekel lindert Schwardts Schmerzen

Kreis-Rotenburg - ROTENBURG · Für Henning Schwardt gab es gestern ein Extra-Lob. „Wie der mit Schmerzmitteln, Bandagen und Tapes 90 Minuten gebissen hat, ist eine Sensation“, beurteilte Cord Ohlmann, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Rotenburger SV II, die Leistung seines angeschlagenen Manndeckers.

In der Heimpartie gegen den TSV Uesen kam noch eine blutige Lippe dazu. Doch Schwardt biss auf eine Mullbinde, spielte weiter und wurde belohnt. Mitspieler Michael Wekel linderte mit dem späten Ausgleich zum 1:1 (0:1) die Schmerzen.

Die Fußballsprache ist eigentlich ganz einfach gestrickt. André Schmitz, Coach des TSV Uesen, lieferte ein Beispiel dafür: „Lupfer hier, Lupfer da – anstatt einfach mal bumm zu machen“, haderte er mit seinen Mannen. Lediglich drei Mal sorgte seine Offensive für ernsthafte Gefahr. Doch die erste Chance nutzte Florian Thiel prompt zum 1:0 – begünstigt allerdings durch einen Kollektivfehler von Dariusz Sztorc und Waldemar Ott (32.). Dann fanden Thiel und Sturmpartner Florian Id in RSV-Keeper Thorsten Nitz ihren Meister (33./45.). „Wenn Id das 2:0 macht, ist der Drops gelutscht“, bemerkte Schmitz. Wohlwissend, dass der Punkt für die RSV-Reserve mehr als in Ordnung ging. Schließlich hätten die Gastgeber locker mit zwei, drei Toren vorne liegen können. Die dickste Chance erarbeitete sich der eine Halbzeit lang emsige Mittelfeldregisseur Kay Slominski, der Keeper Tim Intemann den Ball wegnahm, dessen Schuss aber von Fatih Coban vor der Linie abgeblockt wurde (14.). „Das ist schon tragisch“, fand Ohlmann mit Blick auf weitere Möglichkeiten durch Mark-Michael Völker (26./27./28.) und Wekel (28./37.).

Im zweiten Durchgang verflachte die Begegnung, Ohlmann brachte in der Schlussphase sogar den langen A-Jugend-Torwart Henner Lohmann als Stürmer ins Spiel. Und André Schmitz tat nach 69 Minuten das einzig Richtige, indem er Kapitän Nils Krüger gelb-rot-gefährdet vom Feld holte. „Von einem erfahrenen Spieler muss ich ein besseres Zweikampfverhalten erwarten“, betonte er. Krügers Fouls trafen übrigens auch Cord Ohlmann – er wurde von Referee Patrick Meyer (TuS Harsefeld) hinter die Bande verbannt, weil er sich lautstark beschwert hatte. „Sie haben jetzt Sendepause“, verkündete der Unparteiische. „Dann schützen Sie die Spieler“, konterte Ohlmann mit Hinweis auf Schwardts blutige Lippe, die ihm Krüger verpasst hatte.

Von Matthias Freese

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