Gespräche mit Muche und Spielern

Rotenburgs Handballer wollen weiter in der Oberliga melden

Jens Behrens vom TuS Rotenburg am Ball im Zweikampf gegen Spieler von ATSV Habenhausen.
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Mehr als 13 Monate ist das letzte Heimspiel des TuS Rotenburg inzwischen her. Es war Anfang Februar 2020, gegen den späteren Meister und Aufsteiger ATSV Habenhausen gab es ein achtbares 18:20. Damals noch vor voll besetzter Tribüne. Die Szene zeigt Jens Behrens (am Ball).

Kurz nach dem Abbruch der Saison plant der TuS Rotenburg für die kommende Spielzeit und hat entschieden: Es geht weiter in der Oberliga. Weitere Gespräche folgen.

Rotenburg – Auch wenn die Saison gerade erst abgebrochen wurde und die neue noch einige Monate auf sich warten lässt: Johann Knodel, Handball-Teammanager des TuS Rotenburg, steckt bereits mitten in den Vorbereitungen. Eine nun getroffene Entscheidung ist bei den Planungen von besonderer Bedeutung. „Wir werden wieder für die Oberliga melden“, erklärt Knodel. „Das ist für uns klar.“

Ein Jahr zuvor, nach dem ersten Abbruch einer Saison aufgrund der Corona-Pandemie, war das nicht ganz so schnell klar. Absteiger gab es zwar nicht, dennoch hatten die Rotenburger als Tabellenvorletzter bis dato eine eher bescheidene Runde inklusive eines Trainerwechsels (Jörg Leyens kam und ging während des Lockdowns auch wieder) hinter sich. Sie dachten deshalb über einen Rückzug aus der höchsten niedersächsischen Spielklasse nach. Schließlich entschieden sie sich für den Verbleib.

Der letzte Sieg datiert mittlerweile und aufgrund der langen Unterbrechung vom 23. November 2019 (30:27 gegen die TSG Hatten-Sandkrug). In den danach ausgetragenen zehn Partien gab es nur noch ein Remis (28:28), am 13. Dezember 2019 gegen den VfL Fredenbeck. In der neuen Saison absolvierte der TuS Rotenburg gar nur ein Spiel, ehe es zum erneuten Lockdown und später zum wiederholten Abbruch der Serie kam. Das 17:42 beim TV Bissendorf-Holte war alles andere als ein Hinweis auf eine sorgenfreie Saison, doch Knodel sagt auch: „Die Jungs konnten sich ja gar nicht beweisen.“

Gespräche mit Trainer Muche laufen

Eben deshalb wollen sie auch künftig in der Oberliga Nordsee, der sie schon seit 2017 angehören, „Attacke machen – hoffentlich auch wieder mit unseren Fans im Rücken.“ Vor allem ihnen und den Sponsoren seien sie es schuldig, weiterhin in der vierthöchsten deutschen Spielklasse anzutreten, findet Knodel. „Die tun mir am meisten leid, denn wir haben unsere Sponsorengelder bekommen, konnten sie aber nicht entsprechend in Szene setzen“, merkt der Teammanager an. Das letzte Heimspiel (18:20 gegen den ATSV Habenhausen) ist schließlich schon mehr als 13 Monate her. Um sich noch besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren, war es für Knodel auch ein besonderes Bedürfnis, die Homepage der Handballer „als neue Visitenkarte“ aufzumöbeln: „Die wird bald scharfgeschaltet.“

Nun gilt es, mit dem nötigen Zeitfenster vor allem den Kader für die nächste Saison zusammenzustellen. Wann auch immer diese dann startet. „Was wir in der Hand haben, tun wir auch. Wir sind fleißig dabei und sprechen die Leute an.“ Und die ersten Anzeichen lassen darauf schließen, dass der TuS Rotenburg den Großteil des Kaders zusammenhält. Auch den Trainer? Schließlich hatte Nils Muche nach seiner Rückkehr erst ein einziges Spiel mit dem Team bestritten. „Wir sind in guten Gesprächen“, betont Knodel – und es klingt so, als spreche vieles für eine weitere Zusammenarbeit.

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