Von Wedel zu den Hurricanes / Siebter Hauptsponsor ermöglicht höheren Etat

Rahn öffnet Thänert die Tür

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2011 bestritt Ruth Thänert fünf Play-off-Spiele im Trikot der Hurricanes – jetzt kehrt sie zurück.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Das Trio ist wieder vereint: Vor vier Jahren stand Ruth Thänert zuletzt mit Pia Mankertz und Laura Rahn auf dem Basketball-Court – jetzt kehrt die 24-jährige Centerin zu den Avides Hurricanes zurück. Insgesamt befinden sich damit sogar vier Spielerinnen beim Erstligisten aus Rotenburg und Scheeßel unter Vertrag, die schon beim SC Rist Wedel gespielt haben. Auch Neuzugang Margret Skuballa wurde dort ausgebildet.

2011 war es, als die Hurricanes Ruth Thänert unmittelbar nach ihrer Zeit an der Quest University in Kanada in den Zweitliga-Play-offs einsetzten. Fünf Spiele bestritt die große Flügel- und kleine Centerspielerin, die Hurricanes unterlagen zwar im Finale gegen die Osnabrück Panthers, stiegen aber mit einer Wild-Card auf. Der Vertrag mit Thänert wurde jedoch nicht verlängert, sodass sie zunächst zum SC Rist Wedel zurückkehrte, dann aber aufgrund ihres Studiums in Kiel kürzertrat. In der letzten Saison stieg Thänert in Wedel wieder ein und erzielte für den Tabellensechsten der 1. Regionalliga im Schnitt 9,7 Punkte.

Über Laura Rahn wurde der Kontakt nun „wiederbelebt“, wie Utz Bührmann, Vorstand Sport bei den Hurricanes, berichtet. „Wir bieten ihr die Möglichkeit, sich über das Training Spielzeit zu verdienen und freuen uns über die Zusage. Sie ist eine vernünftige Ergänzung und tut uns gut.“

Der Kader des Vorjahresdritten ist damit weitgehend komplett. Aus dem eigenen Nachwuchs bleiben auch Beekje Janßen und Cara Tadeus definitiv dabei. Bei Edda Schmidt und Birte Riebesell hängt eine Zukunft bei den Hurricanes nach vollbrachtem Abitur von der weiteren Ausbildung ab. „Sie können noch keine Zusage geben, haben aber auch noch nicht abgesagt“, erzählt Bührmann.

Vollzug meldet die Spielgemeinschaft indes auf anderer Ebene, denn finanziell „sind wir auf der sicheren Seite“, betont Bührmann. Der höhere Etat ist deshalb möglich geworden, weil die Hurricanes mit der Elsdorfer Feinkost AG einen siebten Hauptsponsor gewonnen haben. „Für uns ist das super, zumal wir alle anderen Hauptsponsoren behalten“, erzählt Bührmann. Der neue Geldgeber wird hinten auf den Hosen und in den Freiwurfkreisen werben.

Neu ist auch, dass die Basketball-Bundesliga der Damen mit Planet Cards erstmals einen Namenssponsor präsentiert. Auch die Vereine profitieren davon – die Gebühr zur Teilnahme am Spielbetrieb wurde von 7700 Euro auf 7000 Euro gesenkt.

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