Wechsel zum RSV nach „heißem Flirt“ geplatzt / „Das war‘s dann für mich“

Michaelis bleibt Sottrumer

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Matthias Michaelis bleibt Sottrum treu.

Sottrum - Von Matthias Freese. Der TV Sottrum kann drei dicke Kreuze machen! Matthias Michaelis, Dreh- und Angelpunkt im Spiel des Fußball-Kreisligisten, bleibt. Dabei war der 26-Jährige fast schon beim Landesligisten Rotenburger SV. „Es war ein heißer Flirt“, bestätigt er.

Auf Michaelis hatten viele höherklassige Vereine Jagd gemacht – auch der TSV Etelsen und der TSV Ottersberg aus der Landesliga. Doch im Rennen blieben bis zum Schluss nur Sottrum und der RSV. „In Rotenburg hat es zu 90 Prozent gepasst, aber im Endeffekt sind wir uns nicht einig geworden. Ich hätte gerne die Herausforderung angenommen, aber wenn ich wechsle, muss alles stimmen“, erklärt Michaelis auf Nachfrage. Und Jan Fitschen, Coach des RSV, sagt: „Ich hätte ihn gerne gehabt, aber wenn das Paket nicht passt, muss man es akzeptieren.“

So also darf sich der TV Sottrum trotz des verpassten Aufstiegs in die Bezirksliga freuen, weiterhin den vielleicht besten Offensivspieler der Liga in seinen Reihen zu wissen. „In Sottrum passiert jetzt was – das ist auch gut. Und wenn ich zum Neuanfang etwas beitragen kann, mache ich es gerne. Sottrum ist eine Herzensangelegenheit für mich“, meint das Eigengewächs im Hinblick auf den Trainerwechsel und trauert der verpassten Möglichkeit auf einen Zwei-Klassen-Sprung nicht groß nach. Wohlwissend, dass die Chance womöglich nicht wieder kommt: „Das war‘s dann auch, mich höher zu orientieren. Ich bin 26 – da ist der Zug abgefahren“, glaubt Michaelis selbst.

Ob der TV Sottrum, bei dem ein Nachfolger des zurückgetretenen Coaches Ralf Brockmann noch nicht feststeht, allerdings mit einem zweiten Leistungsträger, nämlich Vitalij Kalteis, weiterplanen kann, ist derzeit ungewiss: Der Abwehrchef hat eigentlich sein Karriereende verkündet, steht aber vermutlich auf Abruf bereit. Und Stammkraft Marvin Meyer liebäugelt mit einem Wechsel in die Bezirksliga – die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

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