Warum es der Hurricanes-Reserve so gut in der 2. Regionalliga gefällt

Titel ja, Aufstieg nein

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Klarer Fingerzeig: Den Titel würde Christian Greve mit der Reserve gerne mitnehmen, vom Aufstieg hält er nichts.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Bei den Harburg Baskets geht es für die Basketballerinnen der BG ’89 Hurricanes II am Sonntag (16 Uhr) darum, sich die Tabellenführung in der 2. Regionalliga zurückzuerobern und am spielfreien Kieler TB vorbeizuziehen. Doch: Will die Reserve überhaupt aufsteigen, wenn sich die Chance bietet? Nein!

? So sieht es aus! „Die Meisterschaft wäre schon cool mit so einer jungen Mannschaft. Das zeigt auch, wie stark die Mädchen sind“, sagt Coach Christian Greve. Er schränkt aber auch ein: „Die 2. Regionalliga ist das Beste für uns, meiner Ansicht nach sind wir da genau richtig aufgehoben.“

Sollten die Hurricanes nach den noch vier ausstehenden Partien an der Spitze stehen, würde der Verein – Stand heute – auf den Aufstieg in die 1. Regionalliga, der dritthöchsten deutschen Spielklasse, also verzichten. „Das können wir doch gar nicht wuppen“, hat sich auch Christoph Treblin, Vorstand Sport der Hurricanes, unlängst klar geäußert und dabei vor allem auf die deutlich längeren Auswärtsfahrten hingewiesen. „Jetzt ist Kiel die weiteste Fahrt. In der 1. Regionalliga geht es aber bis nach Berlin.“ Derzeit spielen gleich vier Hauptstadt-Clubs in dieser Klasse, die Reise zur WSG Königs Wusterhausen nach Brandenburg wäre sogar noch länger. „Überschneidungen kann man da noch weniger aus dem Weg gehen. Zudem hätten wir nächstes Jahr auch gerne wieder ein U17-WNBL-Team“, sprechen aus Greves Sicht allein schon die personellen Möglichkeiten gegen einen Aufstieg.

Dass Bundesliga-Konkurrent Rhein-Main Baskets sogar mit einer Zweitliga-Mannschaft als Reserve startet, ist für den Hurricanes-Coach kein Argument: „Wir haben ganz andere Voraussetzungen“, erinnert er daran, dass die Hurricanes hauptsächlich aus dem eigenen Nachwuchs schöpfen, manche Spielerin aber dann zum Studieren abwandern würde.

Den Titel würden sie bei den Hurricanes trotzdem gerne mitnehmen. „Es ist aber nur ein kleines Ziel, dass man sich setzen kann. Wir werden nicht alles über den Haufen werfen, um es zu erreichen“, betont Christian Greve.

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