Auch Sabine Andres erstmals beim Sottrumer Abendlauf vorn

Von Wartburg siegt trotz Seitenstechen

Immer vorneweg: Geronimo von Wartburg leistete die Führungsarbeit und lief auch vor Max Schröter (dahinter) ein.
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Immer vorneweg: Geronimo von Wartburg leistete die Führungsarbeit und lief auch vor Max Schröter (dahinter) ein.

Sottrum - Von Matthias FreeseDie Siegerlisten des Sottrumer Abendlaufes müssen um zwei neue Namen ergänzt werden: Erstmals gewann Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden) gestern bei der 19. Auflage das Hauptrennen über zehn Kilometer – und zwar in 32:35 Minuten. Bei den Frauen feierte indes Sabine Andres (Spiridon Schleswig) ein gelungenes Debüt in der Wieste-Gemeinde und triumphierte in 40:14 Minuten.

So ganz glücklich waren beide Sieger mit ihren Zeiten allerdings nicht. „Nee, ich bin doch schon unter 31 Minuten gelaufen“, erklärte von Wartburg (24), während Andres verriet: „Eigentlich hatte ich gehofft, die 40 Minuten zu knacken, nachdem ich letzten Sonntag in Niebüll Bestzeit mit 40:04 Minuten gelaufen bin.“ Die 33-Jährige aus der Nähe von Hamburg hatte dabei keiner vorher auf dem Zettel gehabt – doch geriet ihr Sieg vor der Zweitplatzierten Miriam Hübner (LG Elmshorn/41:15) und vor Julia Mysich (Lüneburger SV/42:06) nie in Gefahr. „An sie kam ich einfach nicht heran. Da hätte ich vorher den Fünfer nicht laufen dürfen“, gestand Miriam Hübner.

Ähnlich dominant wie Frauensiegerin Andres präsentierte sich bei den Männern Geronimo von Wartburg, der sich aufgrund einer Muskelverhärtung erst am Donnerstag endgültig für einen Start entschieden hatte. Konstant lief er jede Runde knapp über acht Minuten. Lediglich Max Schröter (BSV Buxtehude/32:44) konnte sein Tempo bis kurz vor Schluss mitgehen. Auf Rang drei kam von Wartburgs Teamkollege Stefan Steinert ins Ziel (33:46). „Am Anfang lief es noch ganz locker“, berichtete der Sieger hinterher. „Aber dann habe ich Asthmaprobleme bekommen und auch Seitenstechen.“ Umso beachtlicher, dass er Schröter nicht mehr vorbeiließ.

Bester Läufer aus dem Kreis wurde der erst 17-jährige Marius van Wijlick (SV Hepstedt/Breddorf), der in 35:51 Minuten auf Platz sieben vorstieß. Direkt vor dem 25 Jahre älteren Scheeßeler Marco Miltzlaff (LAV Zeven/36:06), der ziemlich auf sich allein gestellt war und „ein einsames Rennen“ lief, wie er selbst meinte. „Zehn Sekunden schneller wären trotzdem schöner gewesen.“

Einen beachtlichen Lauf zeigten auch zwei Jungspunde, die sonst eher auf dem Handball-, beziehungsweise Fußballfeld anzutreffen sind: Der 17-jährige Jonas Stelling (TV Sottrum) wurde in 38:12 Minuten 15., während ihm der 21-jährige Simon Kirsch, sonst beim Rotenburger SV II als Manndecker aktiv, gleich dahinter in 38:16 Minuten folgte.

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