2:0 – Warncke und Sabouneh beenden Visselhövedes Negativserie

Moritz Meyer gewinnt das Familien-Keller-Duell

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Seltenes Bild: Patrick Peter (verdeckt) und Michael Lohmann gratulieren Merwan Sabouneh. Auch Coach Joachim Keck ist erfreut

Visselhövede - Von Matthias Freese. Das Angebot seines Trainers schlug Moritz Meyer aus. „Das Gästezimmer ist fertig“, meinte Joachim Keck lachend in Richtung seines Keepers. Der junge Torwart hatte den Kasten des Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede nicht nur sauber gehalten, sondern war durch den 2:0 (0:0)-Heimsieg im Kellerduell gegen den SV Ippensen auch als Sieger aus dem Familienduell hervorgegangen. Vater Tomas Meyer ist schließlich Coach der Nordkreis-Kicker.

Auch wenn Tomas Meyer aus Krankheitsgründen nicht selbst an Ippensens Seitenlinie stand, so wurde er doch jederzeit übers Handy auf dem Laufenden gehalten. Der siegreiche Sohn hatte jedoch keine Sorge, nun zu Hause unten durch zu sein. „Da sind wir alle professionell genug“, meinte er mit einem Schmunzeln im Gesicht. Zumal seine Visselhöveder nach acht sieglosen Spielen die Punkte auch extrem nötig hatten. Die Abstiegsränge durften sie nun wieder verlassen, die Krise ist vorerst gestoppt.

„Der gewünschte Knoten ist zwar noch nicht geplatzt, aber wir sind auf einem guten Weg“, wusste auch Joachim Keck, dass der Auftritt alles andere als überzeugend war. Gegen fast jeden anderen Gegner der Liga wären die Heidestädter so wohl kaum als Sieger vom Platz gegangen. „Ippensen kam zum richtigen Zeitpunkt und hat es uns leicht gemacht“, gestand der Coach.

Die Einstellung stimmte zwar, doch die Fehlerquote war viel zu hoch und die Durchschlagskraft nach vorne viel zu schwach. So musste auch eine Defensivkraft Visselhövedes Negativserie stoppen: Nach einem Freistoß von Patrick Peter köpfte Jan-Hendrik Warncke den Ball zum erlösenden 1:0 ein – in Zusammenarbeit mit dem Innenpfosten (55.). Ausgerechnet eine Standardsituation, die eigentlich nicht zu Visselhövedes Stärken gehört.

Beim 2:0 nutzte der eingewechselte Merwan Sabouneh einen Patzer von Keeper Luca-Jacob Liebscher, der die Flanke von Arben Haliti fallen ließ (77.). Kurz zuvor hatte Moritz Meyer klasse gegen Ippensens Tobias Detjen pariert (74.), in der Schlussminute zudem den Anschlusstreffer mit einer Parade gegen Frank Behrens verhindert. „Sein Einsatz gegen den Verein seines Vaters sollte eine Extra-Motivation für ihn sein. Schön, dass Moritz das Vertrauen mit so einer Leistung zurückgezahlt hat“, stellte Keck fest.

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