Kreispokal-Viertelfinale: TuS Westerholz setzt sich am Ende mit 2:0 durch

Walsede verpasst Sensation

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Walsedes Malte Norden (am Ball) gewann zwar das Kopfballduell gegen Björn Banehr (4.v.r.), verlor aber am Ende das Pokal-Viertelfinalspiel mit 0:2 und schied aus dem Wettbewerb aus.

Walsede - Von Vincent Wuttke. Die Überraschung ist ausgeblieben: Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals hat sich der favorisierte TuS Westerholz (Kreisliga) beim FC Walsede (1. Kreisklasse) mit 2:0 (1:0) durchgesetzt. Damit steht die Mannschaft von Peter Ludwig im Halbfinale. „Das war eine ganz souveräner Auftritt von uns. Wir haben das Spiel von Anfang bis Ende dominiert“, freute sich Ludwig.

Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste. Doch Angreifer Björn Banehr scheiterte an Walsedes Schlussmann Mario Boschen. Eine Minute später hatten auf einmal die Gastgeber die große Chance zur Führung. Nach einer Ecke kam Walsedes Christian Bammann fünf Meter vor dem Tor frei zum Kopfball, doch Westerholz‘ Keeper Finn Geffken war zur Stelle. In der 24. Minute hatte Boschen dann allerdings das Nachsehen, als Banehr einen Freistoß vor das Gehäuse der Hausherren drosch und Abwehrspieler Lars Menzel nur noch einnicken musste – 0:1 (24.). In der Folgezeit tat sich nicht mehr viel auf beiden Seiten, sodass es mit der knappen Gästeführung in die Halbzeit ging.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte Westerholz die besseren Chancen. Jan Ostenfeld schickte in der 49. Minute Hans Wahlers auf die Reise, doch der Goalgetter scheiterte am Außennetz. Nach einem Foulspiel von Walsedes Marco Scherweit an Ostenfeld entschied Schiedsrichter Michael Menzel (MTV Jeddingen) folgerichtig auf Freistoß, den Wahlers steil vor das Gehäuse der Gastgeber brachte – Walsedes Scherweit fälschte unglücklich ins eigene Tor ab – 0:2 (63.). Die Chance auf 3:0 zu erhöhen, vergab Jannes Hädecke. Sein Volleyschuss verpasste das Tor nur knapp (64.).

In der 87. Minute hätte es noch einmal spannend werden können. Nach einem langen Freistoß von Höhe der Mittellinie kam Julius Niederschulte im Strafraum völlig frei zum Kopfball, doch er fehlte das Westerholzer Tor nur um Zentimeter. Und nur eine Minute später scheiterte auch Marcel Fettköter aus kurzer Distanz.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben uns richtig gut gewehrt. Dass wir überhaupt im Viertelfinale standen, ist schon ein riesiges Erfolgserlebnis gewesen“, zeigte sich Walsedes Trainer Rüdiger Dittmer trotz der Niederlage am Ende versöhnlich.

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