Norden beim 2:2 schwer verletzt

FC Walsede nach Remis gegen FC Alfstedt aus dem Kreisliga-Rennen

Da kochen die Emotionen hoch: Walsedes Coach Uwe Henke (vorne rechts) ist außer sich nach dem Foul an Malte Norden, der schwer verletzt am Boden liegt (hinten).
+
Da kochen die Emotionen hoch: Walsedes Coach Uwe Henke (vorne rechts) ist außer sich nach dem Foul an Malte Norden, der schwer verletzt am Boden liegt (hinten).

Kirchwalsede - Von Matthias Freese. Ganz bitterer Abend für den FC Walsede – vor allem aber für Malte Norden: Der Verteidiger verletzte sich im zweiten Relegationsspiel zur Fußball-Kreisliga so schwer, dass er mit Verdacht auf Schienbeinbruch per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die für 24 Minuten unterbrochene Partie endete in Kirchwalsede gegen den Kreisliga-Drittletzten FC Alfstedt/Ebersdorf nach 2:0-Führung der Gastgeber 2:2.

Der Vizemeister der 1. Kreisklasse Süd ist damit raus aus dem Aufstiegsrennen. Das machen Alfstedt und der MTV Hesedorf (1. Kreisklasse Nord) nun am Sonnabend unter sich aus.

Henke muss auf die Tribüne

„Dass das Foul keine Absicht war, ist logisch. Die Verletzung trifft uns aber ganz hart für die nächste Saison“, meinte Walsedes Coach Uwe Henke, der nach dem Foul von Henning von Holten wutentbrannt auf den Platz gestürmt und von Referee Jan-Luca Wilken (SV Jeersdorf) daraufhin auf die Tribüne geschickt worden war (78.). Der Alfstedter, der an der Strafraumgrenze nach einem Zweikampf mit Norden nach eigenen Worten ins Stolpern gekommen und von hinten auf das Bein des Walseders gestürzt war, sah Gelb-Rot und meinte, nachdem die Tumulte auf dem Platz beendet waren: „Er ist komplett umgeknickt. Das tut mir wirklich leid.“

Ärgerlich war die Partie für Walsede aber auch, weil der Gastgeber sich im Gegensatz zur 0:1-Niederlage im ersten Aufstiegsspiel beim MTV Hesedorf deutlich stärker präsentiert hatte und gegen verunsicherte Alfstedter verdient mit 2:0 in Führung gegangen war. Zwei Standards von Nils Lüning fanden dankbare Abnehmer. Erst traf Julius Niederschulte nach einem Freistoß per Kopf (26.), nur drei Minuten später nickte Klaas Tietjen nach einer Ecke erneut ein.

Entscheidung nach der Pause verpasst

Und wer weiß, ob die Mannen aus dem Nordkreis noch einmal aufgestanden wären, hätte Walsede in der 49. Minute auf 3:0 erhöht, nachdem Johannes Gebhardt sich den Ball erkämpft und uneigennützig auf Benneth von Frieling quergelegt hatte. Der traf aber den Pfosten, Lüning im Nachschuss die Latte. „Das war die entscheidende Szene“, meinte Henke. „Das wäre es gewesen“, war sich auch der später eingewechselte Marcel Fettköter sicher. So kam es aber anders – innerhalb einer Minute glich Alfstedt aus. Erst war es Niko Müller, dann Kapitän Lars Rademacher, der die Verwirrung in der Walseder Defensive mit einem Gewaltschuss nutzte (62./63.).

Nach Nordens Verletzung und der Unterbrechung bot sich Walsede die Chance zum Sieg und damit zur Hoffnung, doch noch aufzusteigen, allerdings traf Tietjen nur die Latte (113.). „Es war eine gute Erfahrung“, meinte Coach Henke trotzdem. „Natürlich versuchen wir nächstes Jahr wieder, oben mitzuspielen.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Wer an diesen Unis studiert hat, wird Milliardär

Wer an diesen Unis studiert hat, wird Milliardär

Diese Dinge sollten Sie schleunigst aus Ihrem Wohnzimmer entfernen

Diese Dinge sollten Sie schleunigst aus Ihrem Wohnzimmer entfernen

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Mit neuen Gesichtern und neuen Trikots: Trainings-Start bei Werder

Mit neuen Gesichtern und neuen Trikots: Trainings-Start bei Werder

Meistgelesene Artikel

Graf lässt den Nachwuchs schwitzen

Graf lässt den Nachwuchs schwitzen

Kiel-Brüder wechseln in die 1. Kreisklasse

Kiel-Brüder wechseln in die 1. Kreisklasse

Lohmann ist die Nummer zehn

Lohmann ist die Nummer zehn

Rotenburger „Rasselbande“ kassiert Testspiel-Pleite

Rotenburger „Rasselbande“ kassiert Testspiel-Pleite

Kommentare