Visselhöveder bleibt in 3. Liga

Waldhof Mannheim lockt Costly

Nach seinem Abschied aus Magdeburg zieht es Marcel Costly nun zu Waldhof Mannheim.
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Nach seinem Abschied aus Magdeburg zieht es Marcel Costly nun zu Waldhof Mannheim.

Visselhövede – In der vergangenen Woche tauchte er mal wieder bei seinem alten Verein auf: Marcel Costly schloss sich für eine Trainingseinheit den Oberliga-Fußballern des Rotenburger SV an, um sich nach seinem Ausstieg beim Drittligisten 1. FC Magdeburg fit zu halten – die Mitspieler und Trainer Tim Ebersbach waren begeistert. Doch es bleibt bei einer einmaligen Sache. Seit Sonntag hat der 24-jährige Profi aus Visselhövede einen neuen Klub – er unterschrieb noch vor der ersten Trainingseinheit am Morgen einen Vertrag beim Traditionsverein SV Waldhof Mannheim, dem Tabellenneunten der abgelaufenen Drittliga-Saison. Nach dem Medizincheck absolvierte der Flügelspieler sein erstes Mannschaftstraining bei den Südwestdeutschen, die in den 80er-Jahren ihre erfolgreichste Zeit unter Trainer Klaus Schlappner erlebt und sieben Jahre im Oberhaus gespielt hatten.

Waldhof Mannheim hat sich sehr um mich bemüht. So fiel mir die Entscheidung auch nicht schwer“, wird Costly auf der Homepage des Klubs zitiert. „Ich freue mich, nun hier angekommen zu sein und möchte meinen Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten.“ Er bringt nicht nur die Erfahrung von 94 Partien in der 3. Liga mit, der Rechtsfuß absolvierte in seiner Magdeburger Zeit auch bereits 28 Spiele in der 2. Bundesliga. Neben der deutschen besitzt er dank seiner Vaters Joe auch die US-Staatsbürgerschaft.

Künftig mit der Rückennummer 17

Jochen Kientz, früherer Bundesliga-Profi und inzwischen Sportlicher Leiter der Mannheimer, ist von Costlys Qualitäten überzeugt: „Er bring trotz seiner jungen Jahre bereits ordentlich Erfahrung mit an den Alsenweg. In der Offensive ist er variabel einsetzbar und bringt eine hohe Geschwindigkeit mit auf den Platz.“ Costly erhält bei seinem neuen Verein die Rückennummer 17. Trainiert wird das Team seit wenigen Wochen von Patrick Glöckner (zuvor Chemnitzer FC), der nach der Saison auf Bernhard Trares gefolgt war.

Von Matthias Freese

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