Erfolgreicher Start gegen Rotenburger SV II

Wahlers´ Tor eröffnet die Kreisliga - Westerholz gewinnt das Derby

Ammar Jaafar (l.) setzt die Grätsche genau im richtigen Moment an. Nur so kann der Rotenburger den starken Westerholzer Jendrik Hädecke vom Ball trennen.
+
Ammar Jaafar (l.) setzt die Grätsche genau im richtigen Moment an. Nur so kann der Rotenburger den starken Westerholzer Jendrik Hädecke vom Ball trennen.

Westerholz – „Kommt Jungs, den Sieg bringen wir jetzt nach Hause“, brüllte Timm Greve seinen Mitspielern zu. Nur wenige Augenblicke zuvor hatte der 19-jährige Mittelfeldmann einen Strafstoß sicher verwandelt und damit seine SG Westerholz/Hetzwege mit 2:0 in Führung gebracht. Greves Kampfansage, der ein Torjubel á la Coutinho und Memphis Depay – stilecht mit den Zeigefingern in den Ohren – vorangegangen war, sollte Wirkung zeigen. Mit 3:0 (1:0) dominierten die Blau-Weißen die Gäste des Rotenburger SV II in jeglicher Hinsicht. Ein gelungener Start in die neue Kreisliga-Saison – zumindest für die SG Westerholz/Hetzwege.

„Wir wissen, was die Mannschaft drauf hat. Daher überrascht uns dieser Sieg in keinster Weise“, kommentierte Co-Trainer Nico de Vries. Gemeinsam mit Fabian Everding vertrat er den privat verhinderten Coach Ralf Milbrandt an der Seitenlinie. Einziger Kritikpunkt: die Chancenverwertung. Klingt mit Blick aufs Ergebnis zugegebenermaßen ein bisschen komisch. Die Westerholzer scheiterten aber mehrfach hauchdünn am guten RSV-Keeper Julian Paul und sogar doppelt am Aluminium. Der Endstand hätte also noch deutlicher ausfallen können – oder sogar müssen? „Fürs erste Spiel nach einer so langen Pause ist das in Ordnung. Aber da arbeiten wir natürlich dran“, meinte de Vries.

Der Blick ins Nichts: Patrik Czichos, Coach des Rotenburger SV II, muss mit angucken, wie seine Mannschaft den Saisonauftakt mit 0:3 verdient verliert.

Auch auf den RSV II wartet zweifellos noch einiges an Arbeit. „Noch ist das keine Mannschaft da auf dem Platz“, hatte Coach Patrik Czichos beobachtet. Seine Mannen machten sich das Leben selbst mit zu schwierigen Pässen, einfachen Stellungsfehlern oder internen Wortgefechten kompliziert. „Es hat in meinen Augen einfach der letzte, der entscheidende Punch gefehlt“, gestand Czichos. Dabei hatte sein Team den frühen Rückstand eigentlich gut weggesteckt. Hans Wahlers hatte Westerholz/Hetzwege nach gut zwei Minuten in Führung geschossen, nachdem sich Jendrik Hädecke den Ball nach einem Rotenburger Fehlpass stark erlaufen hatte. Auch das zweite Tor folgte auf einen individuellen Patzer: RSV-Keeper Julian Paul, der zum Kader der Oberliga-Mannschaft gehört, checkte völlig unnötig Claas Riebesell im Strafraum weg. Der Elfmeter, den Timm Greve (76.) eiskalt verwandelte, war indiskutabel. Übrigens ganz im Gegensatz zum dritten Treffer, der eigentlich keiner war. Zwar hatte sich Westerholz’ Björn Banehr im Sechszehner stark durchgesetzt, sein Ball kratzte aber lediglich an der Torlinie (84.). Für Schiedsrichter Viktor Herber (SV Jeersdorf) und sein Team, die das Tor trotzdem gaben, aber nur schwer zu sehen. Der Treffer hätte aber an der Punkteverteilung ohnehin nichts mehr geändert. Die drei Zähler blieben bei den Westerholzern, die damit einen Saisonstart nach Maß hingelegt haben.

Westerholz’ Philipp Gruhlke hat auf der linken Seite vor allem Marcel Riffel (r.) das Leben schwer gemacht.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Meistgelesene Artikel

Ceglarek macht den Kaltstart bei Stemmen - Walsede siegt im Pokal mit 3:1

Ceglarek macht den Kaltstart bei Stemmen - Walsede siegt im Pokal mit 3:1

Ceglarek macht den Kaltstart bei Stemmen - Walsede siegt im Pokal mit 3:1
Heidler verschont sich selbst

Heidler verschont sich selbst

Heidler verschont sich selbst
Strafstoß-Pfiff bringt RSV um den Punkt

Strafstoß-Pfiff bringt RSV um den Punkt

Strafstoß-Pfiff bringt RSV um den Punkt
TuS Rotenburg setzt freiwillig aus

TuS Rotenburg setzt freiwillig aus

TuS Rotenburg setzt freiwillig aus

Kommentare