Westerholz deklassiert Bothel im Kreispokal – 6:1 / Sorgen um Meinke

Mit Wahlers' Tor brechen die Dämme

Guido Bohatsch (l., gegen Bothels Gianfranco Cusimano) war einer der besten Spieler auf dem Platz. Foto: WUTTKE

Bothel - Von Vincent Wuttke. Das war ein dickes Ausrufezeichen, das der TuS Westerholz den Tabellenkeller-Konkurrenten der Kreisliga gesendet hat. Im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals feierte der Tabellenvorletzte beim Ligarivalen TuS Bothel einen 6:1 (2:0)-Kantersieg. „Wir haben gesagt, dass der Knoten einfach platzen muss bei uns. Vielleicht war das heute so“, meinte Mark Wulfmeyer. Er hat die Mannschaft nach dem Rücktritt von Trainer Matthias Klindworth vor einer Woche gemeinsam mit Fabian Everding übernommen und nun den ersten Erfolg eingefahren. „Wir haben uns irgendwann in einen Rausch gespielt“, stellte Everding zufrieden fest.

Nun soll am Sonntag in der Liga gegen das Schlusslicht TSV Karlshöfen der nächste Befreiungsschlag her. „Den Frust von der Seele geschossen haben wir uns jetzt jedenfalls schon mal“, meinte Keeper Torben Dittmer. Sollte die Offensive gegen den direkten Konkurrenten ähnlich gut in Form sein wie gegen Bothel, braucht sich bei Westerholz wohl keiner Sorgen machen. Immer wieder zeigten Guido Bohatsch, Jan Ostenfeld und Björn Banehr dem Bezirksliga-Absteiger bei den schnellen Angriffen die Grenzen auf. So gingen vier der sechs Treffer auf das Konto des Trios. Bohatsch gelang ein Doppelpack (24./47.), während Ostenfeld (73.) und Banehr (90.) einfach trafen. Zudem gelangen Mittelfeldmann Hans Wahlers nach zwei Foulspielen von Innenverteidiger Sven Beyer an Bohatsch und Ostenfeld zwei Elfmetertore (14./63.).

So groß die Euphorie bei den Gästen war, so tief war die Stimmung bei den Hausherren. „Ich weiß nicht, woran es auf einmal hapert in den letzten Wochen. Der Wurm ist auf jeden Fall drin. Unsere Gefahr vom Saisonstart ist jedenfalls komplett weg“, erkannte Trainer Bodo Bosselmann. „Wir können momentan von hinten heraus auch kaum einen Angriff aufziehen“, monierte er. Lediglich Außenstürmer Nico Schanowski hatte bei den Hausherren einige gute Aktionen und bereitete auch das zwischenzeitliche 1:3 von Frenk Günter vor in der 47. Minute vor.

Besonders bitter für Bothel war neben der Packung, dass Spielmacher Christoph Meinke in der 42. Minute nach einem Zweikampf mit Jan-Lüder Behrens und Bohatsch vom Feld und ins Krankenhaus musste. Er war mit seiner Hüfte unglücklich bei Behrens gegen das Knie gefallen und blieb mehr als fünf Minuten auf dem nassen Geläuf liegen. „Er hat keine Luft mehr bekommen“, meinte Bosselmann. Der erfahrene Coach hat damit noch eine Sorge mehr.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Gaunerzinken: Mit diesen Geheimcodes verständigen sich Einbrecher

Gaunerzinken: Mit diesen Geheimcodes verständigen sich Einbrecher

Kurdenmilizen setzen Abzug aus Nordsyrien fort

Kurdenmilizen setzen Abzug aus Nordsyrien fort

Neues Gerätehaus: Freiwillige Feuerwehr Waffensen feiert Schlüsselübergabe

Neues Gerätehaus: Freiwillige Feuerwehr Waffensen feiert Schlüsselübergabe

Ruderverein Hoya weiht Hochwasserschutzmauer ein

Ruderverein Hoya weiht Hochwasserschutzmauer ein

Meistgelesene Artikel

Mit Demakus 3:1 ist „Vissel“ durch

Mit Demakus 3:1 ist „Vissel“ durch

Denkers denkwürdiges Derby

Denkers denkwürdiges Derby

Rathje knipst Bothel das Licht aus

Rathje knipst Bothel das Licht aus

Doppelte Präsenz am Kreis

Doppelte Präsenz am Kreis

Kommentare