Tobias Friedrichsen schlägt in Sottrum Vater Roland / Miltzlaff schnell unterwegs

Wachablösung vollzogen

Sicherte sich den Sieg über die 800 Meter: Felix Kirchhoff (v.l.) vom LAC Berlin. Dahinter folgten die drei Gambianer Siaka Touray, Yankuba Touray und Harry Didi. Sottrums Natascha Schröder belegte bei der U 20 konkurrenzlos den ersten Platz. ·
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Sicherte sich den Sieg über die 800 Meter: Felix Kirchhoff (v.l.) vom LAC Berlin. Dahinter folgten die drei Gambianer Siaka Touray, Yankuba Touray und Harry Didi. Sottrums Natascha Schröder belegte bei der U 20 konkurrenzlos den ersten Platz. ·

Sottrum - Zu einem Familienduell kam es beim vierten Teil der Sommerlaufserie des TV Sottrum über die 1 500-Meter-Distanz. Tobias Friedrichsen (U 18) ging gemeinsam mit seinem Vater Ronald (M 45, beide TuS Rotenburg) auf die Strecke. Am Ende hatte der Junior die Nase vorne. Über die 10 000 Meter war der Scheeßeler Marco Miltzlaff (LAV Zeven) wieder eine Klasse für sich, er entschied das Rennen vor Alexander Dautert (TV Sottrum) und Fred Magalowski (LG Kreis Verden) für sich.

„Die Wachablösung ist vollzogen“, sagte Roland Friedrichsen mit einem Augenzwinkern. Mit seiner Aussage hatte er Recht, schließlich war sein Sohn Tobias über die 1 500 Meter mit 4:53,5 Minuten 20 Sekunden schneller als er. Die beste Zeit erzielte Christoph Paetzke (DSC Oldenburg) in 4:13,4 Minuten. „Er war zum ersten Mal hier. Wir freuen uns sehr, auch mal neue Gesichter zu sehen“, meinte Volker Schmidt, Sottrums Leichtathletik-Boss.

Im 800-Meter-Rennen waren ebenfalls einige Premierenläufer dabei. Drei von ihnen sind Siaka Touray, Harry Didi – beide liefen die zwei Stadionrunden übrigens barfuß – und Yankuba Touray gewesen. Die Gambianer leben derzeit in Bremen und werden dort von Michael Spöttel, ehemaliger Langstreckenläufer der LG Kreis Verden, betreut. Hinter Felix Kirchhoff (LAC Berlin), der 2:09 Minuten benötigte, belegte Siaka Touray in 2:16,8 Minuten Rang zwei. Sein Zwillingsbruder Yankuba folgte knapp sechs Sekunden später, Didi wurde Vierter (2:25,6). Bei den Frauen lieferten sich die Schröder-Schwestern Franziska und Natascha ein spannendes Rennen. Am Ende hatte die 19-jährige Natascha Schröder mit ihrer Zeit von 2:33,9 Minuten das bessere Ende für sich. Ihre zwei Jahre ältere Schwester Franziska kam nach 2:37,5 Minuten ins Ziel.

Die Teilnehmer über die 10 000 Meter waren schnell unterwegs. Nicht zu stoppen war dabei Marco Miltzlaff, der für die 25 Runden 38:10,7 Minuten benötigte. Der Sottrumer Alexander Dautert folgte dahinter (39:14,6). Auch Jens Schülermann (TuS Westerholz) erzielte in 41:44,5 Minuten eine gute Zeit. Bei den Frauen zeigte Manuela Sporleder (W 40, TuS Germ. Schnelsen) ihre Ausdauerfähigkeiten und überquerte nach 40:17,3 Minuten die Ziellinie. Damit war sie sogar schneller als ihr Mann Ole (M 40), der 41:46,8 Minuten benötigte.

Bei den Schülern machte vor allem Immo Petersen (TuS Rotenburg) auf sich aufmerksam. Der 15-Jährige gewann den 2 000-Meter-Lauf in 7:05,1 Minuten vor Keno Frenz (M 13, 7:18,9). „Obwohl die Anmeldungen sehr schleppend liefen, waren letztendlich 53 Teilnehmer am Start. Ich freue mich, dass wieder schnelle Zeiten erzielt wurden“, bilanzierte Schmidt. · ml

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