Integration der Flüchtlinge

Daniel Reuter leistet seinen Bundesfreiwilligendienst beim JFV Rotenburg

Für Daniel Reuter geht es bei seinem Bundesfrewilligendienst beim JFV Rotenburg auch immer wieder auf den Trainingsplatz. - Foto: Wuttke
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Für Daniel Reuter geht es bei seinem Bundesfrewilligendienst beim JFV Rotenburg auch immer wieder auf den Trainingsplatz.

Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Daniel Reuter liegt der JFV Rotenburg am Herzen. Das würde er zwar nie so offen zugeben, aber dennoch ist er gerne bereit, zu helfen. Auch deshalb verbringt er aktuell seinen Bundesfreiwilligendienst beim JFV Rotenburg. Bereits in seiner Jugendzeit streifte Reuter das Trikot des Vereins über. Nun spielt er für die Herren des Rotenburger SV. „Mir wurde die Stelle angeboten, und ich konnte es mir natürlich vorstellen, das zu machen“, erklärt Reuter.

Kaum jemand in dem Club dürfte besser über die Ausrüstung bescheid wissen, als der 18-Jährige. Zu einer seiner Hauptaufgaben zählt die Inventur aller Materialien. Reuter weiß ganz genau, wie viele Trikots und Bälle der Verein besitzt. Das hat er an seinem Arbeitsplatz alles festgehalten. Reuter hat sein Büro im Vereinsheim auf dem Sportplatz in der Ahe. Seit März verbringt er immer wieder Zeit auf der Anlage. Sein Dienst endet im Juni 2019. Bis dahin hat der Kreisstädter, der bei gutem Wetter mit dem Fahrrad zur Anlage kommt, noch viel auf seinem Plan.

Neue Internetseite aufgebaut

Bisher hat der Abiturient die Internetseite des Vereins neu aufgebaut und füttert den Auftritt immer wieder mit neuem Material. Nach dem kompletten Neuaufbau der Seite soll eine Überarbeitung des Auftritts bei den sozialen Netzwerken folgen. Zudem hat Reuter in Zusammenarbeit mit einem Sportgeschäft auch ein Ausrüstungskonzept entwickelt. So soll gewährleistet werden, dass die Teams und Verantwortlichen in Zukunft einheitlich auftreten. Das soll den Zusammenhalt im Verein fördern.

Begleitung von Flüchtlingen

Natürlich geht es für Reuter bei der Arbeit auch mal an die frische Luft. Er trainiert aktuell die U 12 des JFV Rotenburg. Für seine Mannschaft hat Reuter die Aufgabe, ein Trainingslager zu planen und durchzuführen. „Ich helfe bei anderen Teams dann aus, wenn ich gebraucht werde“, erklärt er. Sein Bundesfreiwilligendienst trägt den Zusatz „Integration“. Deshalb kümmert sich der Rotenburger um die Flüchtlinge, die in dem Verein Fußball spielen. Er begleitet die Neuankömmlinge beim Training und kümmert sich um eine gute Eingliederung.

Reuters Zeit beim JFV Rotenburg lohnt sich für ihn auch deshalb, weil er einige Weiterbildungen macht. Im März hat er bereits seine C-Lizenz für Trainer erworben. Im August folgt die B-Lizenz in Malente. Damit wäre Reuter der jüngste Übungsleiter mit dieser Lizenz in dem Verein. Seminare zum Erwerb der C-Lizenz als Vereinsmanager stehen ab Oktober auf dem Plan. Vorher nimmt der 18-Jährige am Anwärterlehrgang für Schiedsrichter in Rotenburg teil. Der JFV Rotenburg fördert diese Kurse.

Der Bundesfreiwilligendienst lohnt sich also für alle Seiten. Und danach? „Da strebe ich ein duales Studium bei der Polizei an. Das ist aber noch nicht sicher“, erklärt Reuter. Sicherlich bleibt er seinem Verein aber auch in Zukunft erhalten.

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