Spieler des Wochenendes

Max Nowosadtko: Vom Vorbereiter zum Vollstrecker

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Mit seinen 20 Jahren spielt Max Nowosadtko beim TuS Rotenburg bereits eine wichtige Rolle. Als Regisseur soll er auch in der Zukunft verstärkt Verantwortung übernehmen.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Egal, wo Max Nowosadtko nach dem Spiel auch auftauchte – überall bekam er Komplimente. Das begann bereits in der Pestalozzihalle und hörte auch draußen nicht auf, als der 20-jährige Spielmacher des TuS Rotenburg nach dem 27:15-Erfolg gegen den VfL Fredenbeck und dem damit besiegelten Klassenerhalt in der Handball-Oberliga an seinem Siegerbier nippte.

„Ich kriege hin und wieder einen Anpfiff, dass ich mehr Torgefahr ausstrahlen soll. Das hat dieses Mal geklappt“, verweist er schmunzelnd auf seine fünf erzielten Tore gegen den Drittliga-Absteiger.

Nowosadtko ist eine Art Grenzgänger beim TuS Rotenburg – er wechselt quasi zwischen Start-Sieben und Bank. Auch dieses Mal hatte er sich in Geduld üben müssen und kam erst nach 22 Minuten für Patrick Zahn im Angriff ins Spiel. „Max hat ein super Spiel gemacht, echt klasse. Er hat so megaviel Potenzial und kann die Mannschaft die nächsten Jahre führen“, steht für Mitspieler Zahn der künftige Spielmacher (und damit auch sein Nachfolger) fest. 

„Ich weiß nicht warum, aber irgendwie lief es“, findet der Youngster selbst. Vielleicht auch, weil er zwischendurch immer wieder seine Pausen erhielt. In der Abwehr gab Coach Nils Muche nämlich Klaas-Marten Badenhop den Vorzug. „Ich denke, ich mache es da auch nicht schlecht, aber Klaas ist hinten eine richtige Nummer“, akzeptiert Nowosadtko diese Rollenverteilung. „Außerdem war die Deckung überragend. Klaas und Christian Hausdorf haben sie super zusammengehalten.“ Nowosadtko wird defensiv eher gebraucht, wenn die Manndeckung angesagt ist – als „Wachhund“. Das war gegen Fredenbeck nicht der Fall.

„Ich bin eher der Angriffstyp, der das Spiel leitet“, meint er und ergänzt: „Eigentlich bin ich mehr der Lenker und Vorbereiter.“ Nun aber schlüpfte er zusätzlich in die Rolle des Vollstreckers. Wie bereits gegen die HSG Delmenhorst (22:37), als er ebenfalls fünf Mal traf. 

Kurz nach seiner Einwechslung gegen Fredenbeck warf Nowosadtko Rotenburg mit 9:8 und 10:9 in Führung und hatte damit großen Anteil daran, dass die Aufholjagd der Gäste schnell gestoppt wurde. In den letzten zehn Minuten des Spiels steuerte er seine weiteren drei Treffer bei, ging drauf, ging auch dahin, wo es wehtut und fand immer wieder die Lücken in Fredenbecks Abwehr.

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