„Vissels“ Coach schwärmt vom Teamgeist / Stemmens Trainer legt Augenmerk auf den Angriff

Keck und Wink „tauschen“ Rollen

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Für „Vissels“ Coach Joachim Keck (l.) sind die Stärken des Gegners der „unglaubliche Teamgeist“. Stemmens Trainer Jaime Wink meint, dass die Heidestädter besonders im Angriff gut besetzt sind.

Stemmen - Von Mareike Ludwig. Ihre Teams kennen sie mittlerweile wie ihre eigene Westentasche. Doch wie sieht es mit dem Wissen über den Gegner aus? Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen? Im Vorfeld des Derbys der Fußball-Bezirksliga sprechen Jaime Wink, Coach des TV Stemmen, und Joachim Keck, Trainer des VfL Visselhövede, über die jeweilig andere Mannschaft. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr in Stemmen.

Joachim Keck: Ich hätte nie gedacht, dass Stemmen so gut startet. Mir war zwar klar, dass sie kein Kanonenfutter sind, doch dass die Mannschaft so gut punktet, überrascht mich schon ein wenig.

Jaime Wink: „Vissel“ hat sich ordentlich verstärkt. Daher hatte ich gedacht, dass sie besser aus den Startlöchern kommen.

Joachim Keck: Bei Stemmen lässt sich die Uhr danach stellen, wann wieder der Name Martin zu hören ist. Einen Martin Illinger hätte jedes Team gerne in seinen Reihen. Als Stürmer ist er sich nicht zu schade, die Bälle hinten abzuholen. Er hat mehr Tore als Spiele auf seinem Konto. Die Statistik spricht für sich. Aber auch Nils-Ole Beckmann und Stefan Ehrke machen in der Abwehr einen super Job.

Jaime Wink: Ich muss zugeben, dass ich mich nicht so sehr mit Namen beschäftige. Adam Rosynek hat eine tolle Entwicklung gemacht und sich gesteigert. Auch auf Patrick Peter müssen wir aufpassen, er kommt aus der Oberliga und verfügt über viel Potenzial.

Joachim Keck: Das Team ist läuferisch sehr stark. Nach vorne schalten sie schnell um. Zudem kämpft jeder für den anderen. Der unglaubliche Teamgeist zeichnet sie aus.

Jaime Wink: Visselhövede verfügt über torgefährliche Leute. Im Angriff sind sie stark besetzt. Aus den Kreisliga-Zeiten habe ich keine guten Erinnerungen.

Joachim Keck: Wenn Stemmen in der Vorwärtsbewegung den Ball verliert, brauchen sie teilweise noch zu lange, um hinten wieder gestaffelt zu stehen. Dann kann es in der Abwehr brenzlig werden.

Jaime Wink: Unsere Stärke ist deren Schwäche. Die Kameradschaft ist bei Visselhövede längst nicht so sehr ausgeprägt wie bei uns. Die Mannschaft läuft außerdem nicht jedem Ball bis aufs Allerletzte hinterher und auch kämpferisch sind sie nicht so stark.

Joachim Keck: Ich traue Stemmen zu, die Saison im Mittelfeld zu beenden. Ich denke nicht, dass sie am Ende unten drin stehen. Für mich gehört die Mannschaft in die Bezirksliga.

Jaime Wink: Wenn der Zug erstmal läuft, wird die Mannschaft schon noch ihren Weg gehen. Für mich gehört „Vissel“ in die obere Tabellenhälfte.

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