1:0 – „Vissels“ Co-Trainer nach Rot gegen Brückner im Tor / Süselbeck neu dabei

Hoyer hält beim Debüt dicht, Szymanski sichert den Dreier

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Fertigmachen zum doppelten Debüt: Co-Trainer Markus Hoyer (l.) hütete erstmals das Tor des VfL Visselhövede, Neuzugang Sebastian Süselbeck kam zu seinem allerersten Einsatz.

Visselhövede - Von Matthias Freese. Auch wenn nur ein Tor fiel – dieses Spiel steckte voller Geschichten: Heimpremiere für Bernd Santl als Interimscoach des VfL Visselhövede, Rote Karte gegen Keeper Michel Brückner, Debüt von Co-Trainer Markus Hoyer im Kasten, der erste Einsatz von Neuzugang Sebastian Süselbeck – alles gekrönt vom 1:0 (0:0)-Sieg gegen die TuSG Ritterhude, klargemacht in Unterzahl durch Mariusz Szymanski. Womit die Heidestädter auf Rang zehn hüpften.

„Wenn die Mannschaft kämpferisch immer so auftritt und jeder für den anderen läuft, mache ich mir keine Sorgen“, stellte der ungeschlagene Santl nach dem dritten Spiel unter seiner Regie fest. Dabei hatte die Aufregung bereits in der dritten Minute begonnen, als Marco Jorzick verletzt ausschied. „Vertreten“, meinte der Mittelfeldspieler und berichtete vom Stechen im Rücken. Also schickte Santl Szymanski ins Rennen und stellte um. Fortan übernahm Thomas Heidler die zentrale Rolle in der Dreierkette, Norman Hell rückte auf die Außenposition.

Wäre der VfL Visselhövede in der ersten Hälfte ein Auto gewesen – er wäre angesichts der vielen technischen Mängel allerdings nicht durch den Tüv gekommen. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm der Gastgeber das Kommando und hatte in den fünf Minuten vor der Pause seine stärkste Phase: Patrick Peter, Atdhe Haliti und Szymanski besaßen beste Chancen (40./42./43.).

Turbulent wurde es in der 68. Minute. Gerade wollte Santl noch Jan-Hendrik Wahlers einwechseln, da musste dieser zurück auf die Bank. Grund: Keeper Brückner stoppte Niklas Kutz außerhalb seines Strafraums und sah von Referee Philipp Becker (TSV Wietze) korrekterweise Rot. „Ich habe ihn leicht berührt“, gestand Brückner, der sein Trikot an Co-Trainer Markus Hoyer weiterreichte. Ersatzkeeper Moritz Meyer fehlte noch verletzt. „Dafür muss man da sein“, meinte Hoyer schmunzelnd – und räumte ein, dass er außer im Trainingslager aus Spaß niemals im Tor gestanden hätte.

Ein Mal zeichnete sich der 27-Jährige sogar mit einem klasse Reflex gegen Julian Geils aus (76.). Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:0 für Visselhövede, denn trotz Unterzahl gelang Szymanski nach einem optimalen langen Pass von Hell die Führung (73.). Eine bessere Antwort auf den Platzverweis hätten Santls Mannen kaum geben können. Da das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war, musste auch Patrick Peter trotz einer Oberschenkelblessur durchhalten. Neben Merwan Sabouneh, der nach dem Platzverweis für Hoyer Platz machte, hatte der Coach bereits Neuzugang Sebastian Süselbeck eingewechselt (68.). Die Freigabe des Mittelfeldspielers, der vom Niederrhein nach Neuenkirchen gezogen ist, lag erst seit Samstag vor. „Ich hatte mich ein bisschen umgeguckt – und hier hat es mir am besten gefallen“, verriet der 31-jährige Schlosser, der zuletzt beim Bezirksligisten FC Alderkerk gespielt hatte und in Visselhövede eine willkommene Alternative ist.

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