Visselhövedes Stürmer entscheidet Kellerduell gegen Heeslingens Reserve – 3:2 / Referee foult Peter

Szymanskis Knoten ist geplatzt

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Riesenchance für Visselhövede: Merwan Sabouneh (Nummer 13) und Atdhe Haliti (rechts) verpassen knapp den Ball.

Visselhövede - Von Matthias Freese. Der Goalgetter meldet sich nach sechswöchiger Ladehemmung zurück – und der VfL Visselhövede atmet auf! Stürmer Mariusz Szymanski hat mit einem Dreierpack die Heidestädter zum 3:2 (2:1)-Heimsieg im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga gegen den Heeslinger SC II geschossen. Auch den ungeliebten Abstiegsrelegationsplatz haben die Visselhöveder verlassen – und ihn gleich den Gästen ins Gepäck gesteckt.

„Es geht nicht um einzelne Personen, es geht um den Verein und den Nichtabstieg. Das habe ich den Jungs vorher deutlich gemacht“, betonte der verletzte Morad Bounoua, der für seinen verhinderten Bruder Jamal das Coaching während der Partie übernommen hatte. Seine Worte fruchteten offenbar, wie er selbst feststellte: „Das war eine Einheit, das war Teamgeist.“

Selbst den frühen Rückstand durch Darvin Stüve steckte „Vissel“ weg (6.). Nur drei Minuten später stand es nach einer Szymanski-Flanke, die noch ins Tor abgefälscht wurde, 1:1. Und der 37-jährige Pole legte schnell noch das 2:1 nach einem Steilpass von Patrick Peter nach (15.).

Die zweite Halbzeit bestimmten allerdings die Gäste. Die „Grünen“ ließen sich zu sehr reindrängen, auch wenn Merwan Sabouneh nach Rücklage von Atdhe Haliti aussichtsreich aus sechs Metern das 3:1 verpasste (63.). „Den muss ich mit links reinschieben“, ärgerte sich der Mittelfeldspieler selbst. Hatte Visselhövedes Keeper Michel Brückner noch einen Freistoß von Marcin Slawik glänzend pariert (66.), sah er beim fälligen 2:2 schlecht aus. Stüve hatte seinen Freistoß flach an der Fünf-Mann-Mauer vorbei ins rechte Eck geschossen. „Wir sind froh, dass wir Michel haben, weil er vorher auch drei, vier Sachen gut gehalten hat. Aber das war volle Kanne Torwartecke, da darf man nicht spekulieren“, bemerkte Morad Bounoua. Gelassen konnte er auch deshalb reagieren, weil auf Szymanski Verlass war und der Stürmer mit seinem achten Saisontor den Sieg brachte. Einen harten Flatterschuss aus Nahdistanz hatte Keeper Dirk Braunstein nur abwehren können – Visselhövedes Routinier stand in der ersten Minute der Nachspielzeit genau richtig.

Notiz am Rande: In einer fairen Partie leistete sich der gute Referee Jan Lindner (VfL Westercelle) das gröbste „Foul“ des Spiels, als er mit einer Drehung unbeabsichtigt Patrick Peter per Schlag ins Gesicht niederstreckte. Der Visselhöveder konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen.

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