VfL Visselhövede und Tabellenführer Pennigbüttel trennen sich torlos

Brückners riskanter Ausflug

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Visselhövedes Jan-Hendrik Warncke (links) räumte im defensiven Mittelfeld fast alles ab und ging aus vielen Zweikämpfen als Sieger hervor.

Visselhövede - Von Vincent Wuttke. Das Spitzenspiel in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem VfL Visselhövede und dem SV Pennigbüttel ist den hohen Erwartungen nicht gerecht geworden. Das torlose Remis bot nur wenige Höhepunkte.

Doch in der 71. Minute gab es einen Aufreger, als Visselhövedes Schlussmann Michel Brückner weit aus seinem Kasten eilte und Pennigbüttels René Thiel von den Beinen holte. Schiedsrichter Malte Hagenah (FC Oste/Oldendorf) zeigte dafür aber gnädigerweise nur eine Gelbe Karte.

Da in der Abwehr Oliver Norden, Philipp Jaeschke und Kai Jager fehlten, musste Visselhövedes Trainer Morad Bounoua improvisieren. Der normalerweise im rechten Mittelfeld spielende Adam Rosynek musste als linker Verteidiger aushelfen und war mit seinem Kampfgeist und vielen Rettungsaktionen einer der auffälligsten Akteure. „Adam ist ein Allrounder, er kann nahezu alle Positionen gut spielen und wir sind sehr froh, dass wir ihn haben“, lobte Bounoua seine Leistung. Rosynek war aber nicht die einzige Überraschung in der Aufstellung der Hausherren. Im defensiven Mittelfeld lief Youngster Jan-Niklas Wingerning auf und zeichnete sich durch viele Ballgewinne ebenfalls aus.

Dem Tabellenführer fiel offensiv kaum etwas ein und spielte sich nur selten Möglichkeiten heraus. Einzig Stürmer René Thiel, der früher mit Morad Bounoua zusammen beim Rotenburger SV spielte, brachte die Abwehr in Schwierigkeiten, scheiterte aber an „Vissels“ Keeper Michel Brückner (43./76.). „Wir waren in der Defensive sehr aggressiv und haben wenig zugelassen. Wir wussten, dass Pennigbüttel nur mit langen Bällen auf René spielen wird und waren gut vorbereitet“, zeigte sich Bounoua mit der Abwehrleistung seines Teams zufrieden.

Allerdings ging bei „Vissel“ nach vorne ebenfalls wenig und es ergaben sich nur Halbchancen. Athde Haliti hatte nach einem Solo in der ersten Hälfte (26.) und einem Kopfball (86.) noch die besten Möglichkeiten, brachte das Leder aber nicht auf das Tor. Und so half fast noch Gäste-Torwart Aboubakar von Oehsen mit und lenkte eine Ecke auf die Latte (62.) „Wir hätten von unseren Chancen mindestens eine nutzen müssen“, monierte Bounoua.

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