51-Jähriger geht ins Tor

Keeper-Notstand in Visselhövede ‒ Oldie Wingerning soll‘s richten

Jens Wingerning hütet das Tor.
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Jens Wingerning hütet das Tor.

Keeper-Notstand beim VfL Visselhövede! Doch der Bezirksligist hat noch eine Allzweckwaffe: Jens Wingerning!

Visselhövede – „Ich habe mir die Szene noch 100 Mal auf dem Video im Nachhinein angeschaut und mich geärgert“, gesteht Max Kregel. Der Keeper des Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede sah in der vergangenen Partie gegen den FC Hansa Schwanewede (0:3) aufgrund eines Handspiels außerhalb des Strafraums in der 39. Minute die Rote Karte und fällt somit mindestens im Auswärtsspiel am Freitag (19 Uhr) beim TV Oyten aus.

„Der Ball ist im letzten Moment so komisch aufgesprungen, sodass ich ihn nicht mehr wie gewollt mit dem Kopf klären konnte“, erinnert sich Kregel, der stattdessen seine Hand zu Hilfe nahm. Letztlich sei es ein „doofer“ Reflex gewesen, den er vermutlich nicht gehabt hätte, wenn er „noch eine Sekunde mehr Zeit zum Nachdenken gehabt“ hätte.

Hier hatte er noch gut lachen: Stammkeeper Max Kregel ist nun allerdings aufgrund seiner Roten Karte in der kommenden Partie nicht dabei.

Da auch der Langzeitverletzte Michel Brückner (Kreuzbandriss) sowie Ersatztorwart Tobias Laatsch (Platzwunde an der Stirn) ausfallen, wird in Oyten erneut Routinier Jens Wingerning zwischen den Pfosten stehen. Der 51-Jährige übernahm die Position bereits gegen Schwanewede und hat laut Laatsch, zugleich Torwarttrainer des Bezirksligisten, „zwar sein Alter, ist aber immer noch ein Bombenkeeper“. So sieht es auch Trainer Thomas Heidler, der „bislang noch keine Information vom Vorstand hat, für wie viele Spiele Max gesperrt ist“. So könnte es sein, dass es auch im darauffolgenden Spiel gegen Spitzenreiter SV Vorwärts Hülsen wieder zu einer Rotation auf der Torwart-Position kommt. Dann wäre auch Laatsch wieder eine Option, „sofern der Arzt mir Mitte nächste Woche das Okay gibt, dass ich spielen darf“. Die Fäden seien zumindest am Montag gezogen worden, trainiert habe er bislang aber noch nicht.

Die Torhüter sind allerdings nicht die einzigen Spieler, die in Oyten fehlen. Zum einen muss Heidler auch auf Jan Garbers urlaubsbedingt verzichten, zum anderen „hat Ole Bruns Probleme mit der Leiste und Pat (Patrick Peter, Anm. d. Redaktion) mit dem Oberschenkel“, verrät der Coach. Dennoch sollen die Punkte mitgenommen werden, aber „vor allem wollen wir ein anderes Gesicht zeigen. Ich erwarte einen anderen Auftritt als in den zwei vergangenen Spielen“, kündigt Heidler an. Mit Blick auf die Tabelle, in der Visselhövede mit vier Punkten auf dem drittletzten Platz steht und Oyten mit sechs Zählern einen Rang darüber, ergänzt er: „Beide Mannschaften stehen unter Zugzwang.“

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