Nur 3:3 gegen Ostereistedt/Rhade / Stephenson sieht Rot / „Hätten den Sack zumachen müssen“

Visselhövede lässt Punkte liegen

Wurde in der Halbzeit eingewechselt und erzielte den 3:3-Entstand per Strafstoß: Visselhövedes Atdhe Haliti (r.), hier im Duell gegen Dennis Lünzmann.

Kreis-Rotenburg - Von Lars KattnerVISSELHÖVEDE · Sechs Tore, drei Elfmeter und ein Platzverweis – das ist die Bilanz des gestrigen Kreisligaspiels zwischen dem VfL Visselhövede und dem FC Ostereistedt/Rhade. Am Ende stand es 3:3 (2:1), ein Ergebnis, mit dem die Gäste ganz sicher besser leben können als die Kicker aus Visselhövede, die im Kampf um den Meistertitel jeden Punkt benötigen.

„Wir müssen mit dem Unentschieden zufrieden sein, es hilft ja nichts“, gab Visselhövedes Coach Bernd Santl nach der Punkteteilung zu Protokoll. „Eigentlich hätten wir den Sack aber nach dem 2:0 zumachen müssen, Möglichkeiten genug waren da.“

Die erste Großchance gab es bereits nach fünf Minuten: Claas Bargfrede kam nach einer Ecke völlig unbedrängt zum Kopfball, traf aber nur die Latte. Nur zehn Minuten später klingelte es dann zum ersten Mal im Gehäuse der Gäste. Nach toller Vorarbeit von Arben Haliti und Celal Gül brauchte Sefa Gashi nur noch den Fuß hinzuhalten. Das Tor hätte aber wegen Abseits nicht zählen dürfen. Für das 2:0 sorgte dann Arben Haliti, der zuvor immer wieder mit guten Pässen in die Spitze gefiel, höchstpersönlich (21.).

Bis zu diesem Zeitpunkt sah eigentlich alles nach einem sicheren Sieg der Gastgeber aus, bis Torhüter Michel Brückner bei einem Rettungsversuch mit Stefan Pape zusammenprallte – Schiedsrichter Viktor Herber (SV Jeersdorf) zeigte auf den Punkt, und Timo Schleßelmann ließ sich die Chance zum 1:2-Anschlusstreffer nicht entgehen (25.). In der 34. Minute klärte Daniel Stephenson einen Schuss von Pape auf der Torlinie – allerdings mit der Hand. Strafstoß und die Rote Karte waren die logische Konsequenz. Erneut trat Schleßelmann an, scheiterte diesmal aber am Pfosten.

Im zweiten Durchgang nutzten die Gäste ihre Überzahl und erzielten zwei Tore aus dem Kuriositätenkabinett. Zunächst segelte ein Ball von Stephan Enghard – halb Schuss, halb Flanke – unhaltbar über Brückner hinweg (53.), zehn Minuten später rutschte der Keeper bei einem Freistoß aus und spielte den Ball direkt in die Füße von Schleßelmann, der sich die Chance zum 3:2 nicht entgehen ließ (63.). Visselhövede gab aber nicht auf und kam durch den eingewechselten Atdhe Haliti, der einen an ihm selbst von Dennis Lünzmann verursachten Strafstoß verwandelte, noch zum 3:3 (73.).

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