Visselhövede gewinnt auch ohne Patrick Peter / „Darauf lässt sich aufbauen“

Ein Blitzmoment reicht den Haliti-Brüdern – 1:0

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Da ist es passiert: Visselhövedes Atdhe Haliti schiebt den Ball an Zevens Kapitän Jan-Niklas Leschniok (l.) und Keeper Pascal Detjen vorbei und markiert kurz vor Schluss den 1:0-Siegtreffer.

Visselhövede - Von Mareike Ludwig. Auch eine Hiobsbotschaft unmittelbar vor Spielbeginn brachte die Bezirksliga-Fußballer des VfL Visselhövede nicht aus dem Konzept: Hoffnungsträger Patrick Peter musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen und konnte das Kreisderby gegen den TuS Zeven gemeinsam mit seiner jungen Familie daher nur von der Tribüne aus verfolgen. Doch das, was er gemeinsam mit den knapp 100 Zuschauern gesehen hatte, dürfte ihm gefallen haben: Durch einen 1:0 (0:0)-Heimerfolg machten die Heidestädter den gelungenen Saisonauftakt perfekt.

„Ich bin sehr erleichtert, dass die Jungs bewiesen haben, dass wir den Ausfall von Patrick so gut kompensieren können. Alle Jungs waren motiviert und mit der richtigen Einstellung auf dem Platz“, lobte „Vissels“ Co-Trainer Sven Schumacher, der erstmals alleine an der Linie stand, da Coach Joachim Keck aufgrund einer Bandscheibenoperation passen musste. „Das Ergebnis erzähle ich Joachim gleich am Telefon natürlich gerne“, so Schumacher.

Die Zuschauer mussten jedoch geduldig sein, ehe die Brüder Arben und Atdhe Haliti für die Szene des Tages sorgten: Es lief bereits die 87. Minute, als der eingewechselte Arben Haliti den Ball geschickt auf seinen Bruder Atdhe passte, dieser Abwehrmann Jan-Niklas Leschniok und Keeper Pascal Detjen vernaschte und zum 1:0 einschob. „Die Halitis sind aus dem Urlaub zurück“, brachte es der Matchwinner mit einem Grinsen im Gesicht auf den Punkt. „Ich hatte mich schon auf ein 0:0 eingestellt. So ist es natürlich noch besser. Darauf lässt sich aufbauen“, sagte wiederum Schumacher.

Auf der anderen Seite ging es Spielertrainer Björn Mickelat ähnlich: Auch er hatte sich mit dem Unentschieden arrangiert, um letztendlich aber doch noch mit leeren Händen dazustehen. „Das ist richtig ärgerlich. Den Zähler wollte ich schon gerne mitnehmen. Wir wussten, dass Visselhövede vorne gut besetzt ist. Beim Gegentor sehen wir natürlich nicht gut aus“, gestand der Ex-Rotenburger, der zum Zeitpunkt des Gegentores nicht mehr selbst auf dem Platz war und die Geschehnisse von der Linie lautstark kommentierte.

Zuvor war Mickelat noch einer der wenigen, der bei den erschreckend harmlosen Gästen so etwas wie Gefahr ausstrahlte. Ansonsten war von den als Titelanwärter eingeschätzten Zevenern kaum etwas zu sehen. Einzig Tobias Mannke traf den Pfosten (7.), Alexander Sautner die Latte (67.). Und wenn die Gäste doch mal im Strafraum auftauchten, war Keeper Michel Brückner stets zur Stelle. Zwar wusste Visselhövede auf der anderen Seite auch nicht unbedingt durch Torgefahr zu überzeugen, doch das dürfte den Heidestädtern hinterher egal gewesen sein, schließlich springt ein gutes Pferd bekanntlich nur so hoch, wie es muss.

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