Baustelle im Tor

Bade, Fischer und Teifel steigen in Visselhövede aus ‒ Cosic und Haffke ein

Fotobox mit den Portraits von Jannes Bade, Marcel Fischer und Jonas Teifel (v.l.)
+
Jannes Bade, Marcel Fischer und Jonas Teifel (v.l.) stehen dem VfL Visselhövede in der Bezirksliga nicht mehr zur Verfügung.

Der Kader des VfL Visselhövede ist nicht besonders groß. Nun hat es auch noch ein wenig Fluktuation gegeben. Und eine Baustelle ist noch nicht geschlossen.

Visselhövede – Reicht diese Kaderstärke für die Fußball-Bezirksliga aus? 19 Spieler zählt Thomas Heidler, Trainer des VfL Visselhövede, bisher. Zwar vermeldete er jetzt die Zugänge von Lennard Haffke (MTV Jeddingen) und Dusan Cosic (U 18 des JFV Verden/Brunsbrock), dafür allerdings auch die Ausstiege der Routiniers Jannes Bade, Marcel Fischer und Jonas Teifel. Die größte Baustelle besteht momentan allerdings im Tor – dort steht aktuell mit Max Kregel nur ein Keeper zur Verfügung, da Michel Brückner erst im September am gerissenen Kreuzband operiert wird.

„Es ist uns bisher nicht gelungen, Ersatz für Michel zu bekommen“, sagt Heidler. Als „Back-up“ steht nun Torwarttrainer Tobias Laatsch parat. Dass der Kader in Visselhövede von der Quantität her eher dünn bestückt ist, ist für den Coach allerdings nichts Neues. In der Vergangenheit hatte er kaum mehr Spieler.

Heidler wollte Haffke schon vor einem Jahr holen

Nach Winterzugang Niklas Niestädt und der bereits vor einigen Wochen vollzogenen Verpflichtung von Timm Greve vom Kreisligisten SG Westerholz/Hetzwege kommen nun noch zwei Jungspunde hinzu. „Lennard Haffke habe ich schon vor einem Jahr zu uns holen wollen, jetzt probiert er es“, freut sich Heidler über den 21-Jährigen, der auf der Außenbahn „ordentlich Tempo macht und im Training einen guten Eindruck hinterlassen hat“.

Noch drei Jahre jünger ist Dusan Cosic, der aus Visselhövede kommt, die letzten zwei Jahre aber beim JFV Verden/Brunsbrock verbracht und bis zur Corona-Pause mit der U 18 in der Landesliga gespielt hat. Auch der klassentiefere Rotenburger SV II soll am Offensivspieler dran gewesen sein. „Er ist technisch stark und kommt mit Tempo, kann als Zehner oder im Sturm spielen“, sagt Heidler.

Lennard Haffke kommt aus Jeddingen.

Sein Team wird durch die Neuen jünger – auch, weil nach dem Wechsel von Ogur Beslenmis zum Landesligisten TSV Ottersberg gleich mehrere erfahrene Spieler sich zurückziehen. Am erfahrensten ist der 28-jährige Jannes Bade, der schon in der Ober- und Landesliga gespielt hat. „Er steht uns nicht mehr zur Verfügung“, erzählt Heidler und weist auf ein Problem hin, das „andere Vereine auch haben dürften: Er hat in der Corona-Pause gesehen, dass man die Sonntage auch anders verbringen kann.“ Kürzertreten will auch der erst im vergangenen Sommer gekommene Jonas Teifel (29), der sich laut Heidler keinem anderen Verein anschließen will. Erst am Mittwochabend hat sich zudem geklärt, dass Marcel Fischer vorerst nicht mehr in der Bezirksliga stürmt. Der 27-Jährige ist mittlerweile selbstständig – „er schafft es nicht mehr, und ohne Training geht es nun mal nicht“, betont Heidler.

Der Coach hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass sich an der Kadergröße noch etwas ändert. „Vielleicht kommen noch ein, zwei dazu – es wäre auch nötig“, weiß er. Das erste Testspiel bestreiten die Heidestädter übrigens am Sonntag – um 14 Uhr treten sie beim Rotenburger SV II an.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Hameister – von Lauenbrück aus auf große Welttournee

Hameister – von Lauenbrück aus auf große Welttournee

Hameister – von Lauenbrück aus auf große Welttournee
Diederichsmeier verpasst Silber und denkt schon an den  Umzug von Bartelsdorf nach Lilienthal

Diederichsmeier verpasst Silber und denkt schon an den Umzug von Bartelsdorf nach Lilienthal

Diederichsmeier verpasst Silber und denkt schon an den Umzug von Bartelsdorf nach Lilienthal
Gies hält RSV-Sieg fest

Gies hält RSV-Sieg fest

Gies hält RSV-Sieg fest
Pia Mankertz triumphiert bei Sportlerwahl gleich doppelt

Pia Mankertz triumphiert bei Sportlerwahl gleich doppelt

Pia Mankertz triumphiert bei Sportlerwahl gleich doppelt

Kommentare